Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Germanistisches Institut

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Dr. Christiane Holm

Forschungsschwerpunkte

Literatur-, Kunst- und Kulturgeschichte 18. bis 20. Jhdt.

• Dingkulturen

• Gartenkunst und Interieur

• Gedächtnis und Erinnerung

• Geschlechterkonzeptionen

Sprechzeiten

in der vorlesungsfreien Zeit SoSe 2016

  • Mi., 27. Juli 16-18 Uhr
  • Di., 23. Aug. 16-18 Uhr
  • Do., 29. Sept. 16-18 Uhr
    jeweils im GSZ, Raum 1.07.0

und nach Vereinbarung

Aufsätze in Neuerscheinungen

Das Haus in der Geschichte Europas

Das Haus in der Geschichte Europas

Bürgerliche Wohnkultur im 19. Jahrhundert.

In: Das Haus in der Geschichte Europas. Ein Handbuch. Hg. v. Joachim Eibach u. Inken Schmidt-Voges. Oldenbourg 2015. S. 233-254.

Das Handbuch bildet die interdisziplinär von aktuellen Debatten in den Sozial- und den Kulturwissenschaften angeregte Neukonzeptualisierung der Kategorie ‚Haus‘ ab. Außerdem wird dem Publikum ein europäisches Panorama der Forschung im Hinblick auf Haus, Haushalt und Häuslichkeit in seinen historischen Dimensionen vorgelegt.

Riskante Geselligkeit

Riskante Geselligkeit

Olymp und Malepartus. Szenen aus Goethes Einrichtungen.

In: Riskante Geselligkeit. Spielarten des Sozialen. Hg. v. Günter Oesterle u. Thorsten Valk. Würzburg 2015. S.141-165.

Geselligkeit gilt gemeinhin als eine Grundform menschlichen Miteinanders. Sie ist von den vielfältigen Zwängen der ökonomisch bestimmten Alltagswirklichkeit abgehoben und dient nicht nur der Zerstreuung, sondern hat zugleich auch eine identitätsstiftende Bedeutung. Vor allem in den Geselligkeitskulturen der literarischen, musikalischen und bildkünstlerischen Romantik konvergieren häufig Schaffensplan und Lebensplan in völlig neuartiger Weise. Im geselligen Kreis werden lebensgeschichtliche Entwürfe und künstlerische Positionen durchgespielt, die intimes und provozierendes, intellektuelles und körperliches, performatives und konspiratives, exklusionsmarkierendes und polemisches Verhalten bündeln.

Italienische Majolika aus Goethes Besitz

Italienische Majolika aus Goethes Besitz

Goethes "Augenlust".

In: Italienische Majolika aus Goethes Besitz. Bestandskatalog der Klassik Stiftung Weimar. Herausgegeben von Johanna Lessmann. Stuttgart 2015. S. 42-47.

»Heiteren Genuß« bot Johann Wolfgang von Goethe seine Sammlung italienischer Majoliken, zinnglasierter Irdenware, bemalt in kräftigen Scharffeuerfarben mit biblischen, mythologischen und historischen  Themen. Zu seinen umfangreichen Kunstsammlungen gehört daher auch ein  Bestand von insgesamt 97 Majoliken des 16. Jahrhunderts, die in seinem  ehemaligen Wohnhaus am Frauenplan in Weimar bis heute erhalten sind. Die  vorliegende Publikation bietet nach einer unveröffentlichten Erfassung der Sammlung 1958 die erste umfassende kunsthistorische Untersuchung der einzelnen Objekte auf der Grundlage neuester Forschungsergebnisse.

Das Unnütze Wissen in der Literatur

Das Unnütze Wissen in der Literatur

Vom Geheimen Tagebuch zum Abfall für alle. Diaristische Praktiken und  Unnützes Wissen um 1800, 1900, 2000.

In: Das Unnütze Wissen in der  Literatur. Hg. v. Jill Bühler und Antonia Eder. Berlin u.a. 2015. S. 103-120.

Der Band verfolgt ein epochenumspannendes, zugleich aber bildungspolitisch hochaktuelles Phänomen: Das Unnütze Wissen in der  Literatur. Er geht anhand des in unserer selbsternannten  ›Wissensgesellschaft‹ just vieldiskutierten und allzu affirmativ  gehandelten Wissensbegriffs und dessen Nutzbarmachung dem konstitutiven  Moment von Unnützem Wissen als ästhetisch produktivem Überschuss nach. Das Anliegen der Beiträge ist es, einen Begriff des Unnützen Wissens zu  konturieren, der sich vom machtökonomischen Diskurs (Verwertbarkeit von  Wissen) löst und aus dem dezidierten Zutrauen in Mittel und Wirkung der  Literatur speist.

Briefe um 1800

Briefe um 1800

Das Briefarchiv von „Vater Gleim“ als Beitrag zur Generationalisierung  der Literatur um 1800.

In: Briefe um 1800. Zur Medialität von  Generation. Hg. von Selma Jahnke und Sylvie Le Moël. Berlin 2015.  S. 197-216.

Das vielstimmige „Jahrhundert des Briefes“ fällt um 1800 zusammen mit tiefgreifenden Neuordnungen von Familie und Gesellschaft, die nicht  zuletzt in epistolarer Kommunikation ausagiert werden. Verschiedene Konzepte von Generationalität - Verortungen in genealogischen  Ahnenreihen ebenso wie generationelles Gruppenbewusstsein von  Altersgenossen – werden in brieflichen Rollenspielen erprobt. Die Aufsatzsammlung nimmt erstmals Konzepte von Generationalität um 1800 in Zusammenhang mit dem Medium Brief in den Blick.

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