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SoSe 2019

(S) Literatur und Geselligkeit

Module
B.A./LA: Literaturgeschichte. [17. Jh. bis zur Gegenwart]
MA/LA Gymn.: Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul)
MA/LA Gymn: Literaturgeschichte
MA/LA: Kulturelle Diskurse
MA/LA: Wissenstransfer

SR 8, Emila-Abderhalden-Str.

max. Teilnehmerzahl: 25

Im Seminar wollen wir uns epochen- und gattungsübergreifend mit verschiedenen Textsorten, Darstellungsformen und Repräsentationen literarischer Geselligkeit auseinandersetzen (z. B. Briefwechsel, Wochen- und Monatsschriften, Journale, Gedichte, autobiographische Texte, Manifeste). In den Fokus rücken neben den geselligen Zirkeln der Aufklärung auch die Salons um 1800, literarische Vereine des 19. Jahrhunderts und Initiativen aus dem 20. Jahrhundert in West- und Ostdeutschland, wie die interdisziplinäre Künstlervereinigung „Fluxus“, die „Gruppe 47“ oder der „Lyrikclub Pankow“. Ein besonderes Augenmerk soll auf der Frage poetischer Gruppen- und Identitätsbildung liegen.

Voraussetzungen sind die Übernahme eines Referates oder einer Moderation sowie die Bereitschaft zur umfangreichen Textlektüre.

Zur Einführung wird empfohlen:

Georg Simmel: Soziologie der Geselligkeit.  In: Schriften der Deutschen Gesellschaft für Soziologie I. Serie: Verhandlungen der Deutschen Soziologentage, 1. Band, Tübingen 1911, S. 1-16. Emanuel Peter: Geselligkeiten. Literatur, Gruppenbildung und kultureller Wandel im 18. Jahrhundert. Tübingen 1999; Andrea Heinz et al. (Hg.): Ungesellige Geselligkeit. Heidelberg 2005; Wolfgang Hardtwig: Macht, Emotion und Geselligkeit. Studien zur Soziabilität in Deutschland 1500-1900. Stuttgart 2009.

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