Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Prof. Dr. Elisabeth Décultot

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Aktuelles

Germanistik in Halle. Zugänge zur Wissenschafts- und Fachgeschichte

Vortragsreihe im Wintersemester 2018/2019


Germanistik in Halle. Zugänge zur Wissenschafts- und Fachgeschichte

Germanistik in Halle. Zugänge zur Wissenschafts- und Fachgeschichte

Germanistik in Halle. Zugänge zur Wissenschafts- und Fachgeschichte

Sechs Vorträge am Germanistischen Institut.

Veranstaltungsort:
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Germanistisches Institut
Steintor-Campus
Ludwig-Wucherer-Str. 2
Hörsaal IV
06108 Halle (Saale)

Uhrzeit: Die Vorträge beginnen jeweils 18.15 Uhr

Konzept und Organisation:

Prof. Dr. Elisabeth Décultot
Mike Rottmann, M.A.

Flyer


22.10.18 – Prof. Dr. Christoph König (Osnabrück)
Nietzsches philologische Praxis. Zur Geschichte eines Missverständnisses

5.11.18 – Prof. Dr. Andrea Albrecht (Heidelberg)
»Zwischenvölkisches Verstehen« – Theorie und Praxis internationaler akademischer Beziehungen Deutschlands zwischen 1933 und 1945

19.11.18 – Prof. Dr. Andreas Gardt (Kassel/Göttingen)
Zwischen ›mannhafter Heldensprache‹ und Hallescher Konversationskunst. Reflexionen über das Deutsche in der Frühen Neuzeit.

17.12.18 – Prof. Dr. Holger Dainat (Bielefeld)
Hintertreppenromane und Geistesgeschichte. Ferdinand Josef Schneiders Interesse an der Unterhaltungsliteratur

14.1.19 – Prof. Dr. Uwe Meves (Oldenburg)
Julius Zacher und die Gründung des Instituts für Germanistik in Halle

28.1.19 – Prof. Dr. Marcel Lepper (Stuttgart/Berlin)
Germanistik in der DDR – Methoden, Praktiken, Potentiale

Digitale Präsentation der Ausstellung Johann Joachim Winckelmann. Moderne Antike

Veranstaltungsarchiv


Neuerscheinungen

Publikationen

Johann Georg Sulzer - Aufklärung im Umbruch

Johann Georg Sulzer - Aufklärung im Umbruch

Johann Georg Sulzer – Aufklärung im Umbruch

Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Bd. 60

Hrsg. v. Elisabeth  Décultot, Philipp Kampa und Jana Kittelmann unter Mitarbeit von Aleksandra Ambrozy.

De Cruyter Berlin/Boston 2018

Inhaltsverzeichnis

Johann Georg Sulzer (1720-1779) hat nicht nur einen zentralen Beitrag zur Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts geliefert, sondern auch wichtige Schriften zur Psychologie, Anthropologie und Philosophie veröffentlicht. Der vorliegende Band ermöglicht Einblicke in das facettenreiche Werk eines Aufklärers, der trotz seines großen zeitgenössischen Echos bisher nur selten im Fokus der Forschung stand. Der vorliegende Band vereinigt die Beiträge des Internationalen Workshops zu J.G. Sulzers Werk und Wirken, der am 30. Juni und 1. Juli 2016 am  Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der europäischen Aufklärung (IZEA, Halle) stattfand.

Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses

Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses

Poetik und Politik des Geschichtsdiskurses. Deutschland und Frankreich im langen 19. Jahrhundert
Poétique et politique du discours historique en Allemagne et en France (1789–1914)

hg. von Elisabeth Décultot, Daniel Fulda, Christian Helmreich

Universitätsverlag Winter 2018

Inhaltsverzeichnis

Das lange 19. Jahrhundert zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg gilt als Zeitalter der Geschichte und des Nationalismus gleichermaßen. Sowohl die Geschichtswissenschaft als auch Literatur und Künste in den Blick nehmend, fragen die Beiträge des Bandes nach den Poetiken des Geschichtsdiskurses, die Instrument, Träger oder Voraussetzung der nationalen Perspektivierung waren. Wie korrelierten die Poetiken des Geschichtsdiskurses mit den Rhetoriken der Nation und ihren politischen Implikationen?

Untersucht werden deutschsprachige und französische Beispiele von Büchner bis Zola, von Michelet bis Karl May: In welchem Maße ähneln sich die Poetiken von Geschichte und Nation auf beiden Seiten des Rheins, obwohl sich Deutsche und Franzosen meist als Feinde wahrnahmen? Zwei Beiträge über die damalige bzw. die zeitgenössische Geschichtsphilosophie (Nietzsche und Hayden White) runden den Band ab.

Cover-Exzerpt Band

Cover-Exzerpt Band

Exzerpt, Plagiat, Archiv. Untersuchungen zur neuzeitlichen Schriftkultur

hg. von Elisabeth Décultot und Helmut Zedelmaier, Exzerpt, Plagiat, Archiv. Untersuchungen zur neuzeitlichen Schriftkultur, Halle an der Saale, Mitteldeutscher Verlag, 2017, 86 S., (Kleine Schriften des IZEA, 8/2017), ISBN 978-3-95462-890-2.

Inhaltsverzeichnis

Wer liest, holt aus dem Gelesenen gelegentlich etwas heraus, um es weiterzuverarbeiten. „Exzerpieren“ bezeichnet diese Tätigkeit, „Exzerpt“ deren Produkt. Welche Geschichte hat das Exzerpieren? Welche Rolle spielt in dieser Geschichte das Plagiat, welche das Archiv? Die drei Beiträge dieses Bandes untersuchen den Wandel, dem Textproduktionen und musikalische Kompositionen zwischen Früher Neuzeit und Moderne unterworfen waren, aus soziologischer, musikwissenschaftlicher und archivhistorischer Sicht. Eine Einführung stellt die Untersuchungen in den Zusammenhang neuerer Forschungen zur Praxeologie und Materialität von Literatur, Wissen und Wissenschaft.

Winckelmann. Moderne Antike

Winckelmann. Moderne Antike

Winckelmann. Moderne Antike

Hg. E. Décultot, M. Dönike, W. Holler, C. Keller, T. Valk. B. Werche

Hirmer Verlag 2017

Begründer der Archäologie, Wegbereiter der modernen Kunstgeschichte, Vordenker des deutschen Klassizismus, Virtuose der Kunstbeschreibung – Johann Joachim Winckelmann (1717–1768) hat die europäische Kulturgeschichte auf geradezu einzigartige Weise geprägt. Sein epochemachendes Werk, in dem Antike und Moderne einander begegnen, wird anlässlich seines 300. Geburtstages neu beleuchtet. Anhand zahlreicher Exponate aus deutschen und ausländischen Sammlungen vergegenwärtigt der Katalog zur Weimarer Ausstellung „Winckelmann. Moderne Antike“, die von der Humboldt-Professur für neuzeitliche Schriftkultur und europäischen Wissenstransfer in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar organisiert wird, den Werdegang des Gelehrten sowie seine bis in die Gegenwart anhaltende Wirkung.

Sattelzeit

Sattelzeit

Sattelzeit

Historiographiegeschichtliche Revisionen

Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Band 52,

hg. von Elisabeth Décultot und Daniel Fulda, De Gruyter, 2016, 306 S., ISBN 978-3-11-044968-6

Inhaltsverzeichnis

Wie änderte sich der Geschichtsdiskurs zwischen 1750 und 1850, in der von Koselleck so genannten Sattelzeit? Welche Rolle spielten, neben der vieldis-kutierten Verwissenschaftlichung, das Vergnügen an Geschichte, politische Wirkabsichten, die Orientierung auf ästhetische Eindrücklichkeit oder hypothetische Geschichtsentwürfe? Wurde das alte Konzept der historia magistra vitae tatsächlich verabschiedet oder lebte es in neuer Funktion fort?

Aufklärung Winckelmann

Aufklärung Winckelmann

Aufklärung

Interdisziplinäres Jahrbuch zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte, Bd. 27, Jg. 2015 [Thema : Winckelmann],

hg. von Elisabeth Décultot und Friedrich Vollhardt, Hamburg, Felix Meiner Verlag, 242 S.

Inhaltsverzeichnis


Ziel des vorliegenden Bandes ist es, einige Schlaglichter auf Winckelmanns epistemologische Position in den wissenschaftlichen Feldern seiner Zeit sowie seine Verbindung mit früheren und späteren Wissensmodellen zu werfen. Dabei spielt der Beitrag Winckelmanns zur Anthropologie, Ethnologie, Mythologie oder Mythen-Forschung und philosophischen Ästhetik seit der Aufklärung eine zentrale Rolle.

Johann Georg Sulzer
Gesammelte Schriften

Kommentierte Ausgabe,

hg. von Hans Adler und Elisabeth Décultot. Bd. 1: Kurzer Begriff aller Wissenschaften. Erste (1745) und zweite (1759) Auflage, hg. von Hans Adler, mit einem Beitrag zu Leben und Werk J.G. Sulzers von E. Décultot, Basel, Schwabe Verlag, 2014, 244 S., ISBN 978-3-7965-3217-7

Inhaltsverzeichnis

Die Edition der Gesammelten Schriften Johann Georg Sulzers präsentiert sein Werk in philologisch zuverlässiger Form und mit fachkundiger Einleitung und Kommentierung. Die Ausgabe ist vom Bestreben geleitet, Johann Georg Sulzer (1720–1779) den ihm angemessenen Platz in der Aufklärung einzuräumen. Der Schweizer Aufklärer war lange als Pädagoge tätig und von 1750 bis zu seinem Tod führendes Mitglied der Académie Royale in Berlin. Die Perspektive, aus der heraus Sulzer bisher wahrgenommen wurde, gestattete es nicht, seiner Rolle als Aufklärer, der die Grenzen der Aufklärung als anthropologisches Faktum aufklärungskonstitutiv mitreflektierte, gerecht zu werden. Mit der Rekonstruktion seines Denkens im Kontext von Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Erkenntnistheorie, Psychologie, Ästhetik und Pädagogik soll diese Edition zu einem differenzierteren Aufklärungsverständnis beitragen. Sulzers Schriften sind ein bisher zu wenig wahrgenommener wichtiger Beitrag zur Erschließung einer verschütteten, jetzt wieder aktuell gewordenen Dimension der Aufklärung. Sulzer ist ein herausragendes Beispiel der Dialektik von Affirmation und Subversion in der Aufklärung. Darüber hinaus dokumentieren seine Schriften die grenzüberschreitende Wirkung aufklärerischen Denkens und Handelns und sind damit Teil des lebhaften europäischen Dialogs im 18. Jahrhundert.

Genuss bei Rousseau

hg. von Helmut Pfeiffer, E. Décultot und Vanessa de Senarclens, Würzburg, Königshausen & Neumann, 2014, 289 S., ISBN 978-3-8260-5497-6

Inhaltsverzeichnis

Ah sans doute vivre est une douce chose.“ „Ach gewiss, das Leben ist eine süße Sache“ – dieses Lebensgefühl durchzieht sowohl Rousseaus zivilisationskritische, politische und pädagogische Texte als auch seine autobiografischen Schriften. Im 18. Jahrhundert ist der Diskurs über die Genüsse von Fragen geprägt, die eng mit der Anthropologie und der Ästhetik der Aufklärung verbunden sind. Wie kein anderer hat Rousseau die Vielfalt potentieller Genussobjekte und Genussqualitäten beschrieben, die Intensität der Sinneseindrücke, die Macht der unsichtbaren Seelenregungen, das Vergnügen, das uns durch die körperliche Bewegung in der Natur bereitet wird. Obwohl er sich für die elementaren Wurzeln des Genusses in der menschlichen Natur interessiert, unterstreicht er gleichzeitig, insbesondere in der ästhetischen Sphäre, die Gefahren des Selbstverlusts. In der Wahrnehmungs- und Begriffsgeschichte des Genusses spielt Rousseau eine prominente Rolle, die der vorliegende Band zu beleuchten sucht.

Herder und die Künste

Ästhetik, Kunsttheorie, Kunstgeschichte,

hg. von Elisabeth Décultot und Gerhard Lauer, Heidelberg, Carl Winter Verlag, 2013, 325 S., ISBN 978-3-8253-6132-7

Inhaltsverzeichnis

Johann Gottfried Herder spielt eine zentrale Rolle für die Entstehung der Ästhetik und der Kunstgeschichte, die beide zu den grundlegenden geistesgeschichtlichen Neuerungen des 18. Jahrhunderts gehören. Er war nicht nur ein aufmerksamer Leser und Kritiker der wichtigsten Autoren, die sich mit dieser Materie befassten, wie etwa Winckelmann, Lessing oder Baumgarten, sondern hat selbst grundlegende und umfassende Beiträge geschrieben, die immer wieder aufs Neue die Möglichkeiten und Grenzen der Kunst, der Kunstwahrnehmung und der Kunsttheorie ausloten. Der hier vorgelegte Band leuchtet vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Kunstdiskussionen die vielen Facetten der Auseinandersetzung Herders mit der entstehenden Ästhetik und Kunstgeschichte aus, beginnend mit seinen Schriften Kritische Wälder und Plastik aus den 1760er und 1770er Jahren bis hin zu seinen späteren Werken.

Kunst und Empfindung

Zur Genealogie einer kunsttheoretischen Fragestellung in Deutschland und Frankreich im 18. Jahrhundert,

hg. von Elisabeth Décultot und Gerhard Lauer, Heidelberg, Carl Winter Verlag, 2012, 184 S., ISBN 978-3-8253-5890-7

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert das Empfindungsvermögen? Welche Rolle spielt die Kunst in der Entwicklung dieses Vermögens und in der Erziehung des Menschen überhaupt? Ziel des vorliegenden Bandes ist es, zu untersuchen, wie deutsche und französische Autoren des 18. Jahrhunderts diese Fragen zu beantworten versucht haben. Die Denker der Aufklärung (von Wolff bis Kant, über Bodmer, Breitinger, Baumgarten, Sulzer, Moritz und viele andere) hatten in dem Moment, wo sie die Ästhetik „erfanden“, eine neue Darstellung des Menschen umrissen, in der das Empfindungsvermögen eine zentrale Rolle spielen sollte. Von einer animalischen Kraft, die Mensch und Tier gemein ist, entwickelt sich das Empfindungsvermögen hin zu einer rein menschlichen Fähigkeit, ja wird zum Schlüssel des Verständnisses des „ganzen Menschen“. Diese Entwicklung wurde im 18. Jahrhundert von französischen und deutschen Autoren vorbereitet. Der vorliegende Band beleuchtet dieses Ineinander der französischen und deutschen Auffassungen einer neuen Vorstellung des Menschen und seiner Kunst.

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