Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Germanistisches Institut

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Raum 1.02.0
Ludwig-Wucherer-Str. 2
06108 Halle

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Philosophische Fakultät II
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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Sprechzeiten

SoSe 2018, vorlesungsfreie Zeit

Dienstag 14.08.         17:00–18:30Uhr
Donnerstag 13.09.    14:00-15:30Uhr
Dienstag 25.09.         17:00–18:30Uhr
und nach Vereinbarung

jeweils LuWu2, Raum 1.02

WiSe 2018/19

(S) Einführung in die Literaturwissenschaft. Schwerpunkt: Literatur der Romantik (do 16-18)

(Novalis und E.T.A. Hoffmann)

Do. 16-18, Ludwig-Wucherer-Str. 2, SR 18

Modul:

  • B.A./LA: Einführung in die germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext
  • LAGr: Grundlagen der germanistischen Literaturwissenschaft

maximale Teilnehmerzahl: 30

Im Zentrum dieses Seminars stehen mit Novalis und E.T.A. Hoffmann zwei Autoren, die gewissermaßen die gesamte Spannweite der „romantischen Schule“ verkörpern. Während Novalis besonders in seinem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen (1800) ein neues, ideales Kunst- und Literaturverständnis skizziert, das sich von dem „prosaischen“ Leben des modernen Menschen absetzt, zeigt E.T.A. Hoffmann, einer der Begründer der sog. fantastischen Literatur, welche Überraschungen und Abgründe der Alltag bereithält. Gleichzeitig sollen in diesem Seminar die Methoden und Fragen der literaturwissenschaftlichen Arbeit vorgestellt und eingeübt werden. Wie können wir heute Texte lesen, die vor zwei Jahrhunderten geschrieben wurden und die uns vielleicht fremd erscheinen? Was soll bei der Lektüre und Analyse eines Textes besonders beachtet werden? Welche Bedeutung sollen wir den verschiedenen Gattungen und Textsorten beimessen? Wie bereitet man ein Protokoll oder ein Referat vor, was ist und zu welchem Zweck verfasst man eine Hausarbeit? Dies sind die wichtigsten Fragen, mit denen wir uns beschäftigen, wobei wir neben den schon genannten Werken von Novalis und E.T.A. Hoffmann auch einige andere literarische Texte in unsere Reflexion mit einbeziehen wollen.

Die Studierenden sollten vor Beginn des Seminars folgende Textausgabe erwerben:

  • Novalis: Heinrich von Ofterdingen. Ein Roman. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Hrsg. von Wolfgang Frühwald. Stuttgart: Reclam 2016. (ISBN: 978-3-15-008939-2).
  • Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Der Sandmann. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Stuttgart: Reclam 2003. (ISBN 978-3-15-000230-8)
  • Hoffmann, E. T. A.: Die Bergwerke zu Falun. Der Artushof. Stuttgart: Reclam 1966.

(ISBN 978-3-15-008991-0)

(Der Kauf der hier angegebenen Ausgaben ist notwendig, weil wir sehr oft textnah arbeiten werden)

Zum Kauf empfohlen wird darüber hinaus folgendes Werk:

  • Moennighoff, Burkhard u. Eckhardt Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft. 17. Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink, 2015.

(S) Einführung in die Literaturwissenschaft. Schwerpunkt: Literatur der Romantik (fr 14-16)

(Novalis und E.T.A. Hoffmann)

Fr. 14-16, Ludwig-Wucherer-Str. 2, SR 18

Modul:

  • B.A./LA: Einführung in die germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext
  • LAGr: Grundlagen der germanistischen Literaturwissenschaft

B.A. DSL 60/90
LA Gymnasium/LA Sek.- und Förderschule
LA Grundschule Deutsch

maximale Teilnehmerzahl: 30

Im Zentrum dieses Seminars stehen mit Novalis und E.T.A. Hoffmann zwei Autoren, die gewissermaßen die gesamte Spannweite der „romantischen Schule“ verkörpern. Während Novalis besonders in seinem unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen (1800) ein neues, ideales Kunst- und Literaturverständnis skizziert, das sich von dem „prosaischen“ Leben des modernen Menschen absetzt, zeigt E.T.A. Hoffmann, einer der Begründer der sog. fantastischen Literatur, welche Überraschungen und Abgründe der Alltag bereithält. Gleichzeitig sollen in diesem Seminar die Methoden und Fragen der literaturwissenschaftlichen Arbeit vorgestellt und eingeübt werden. Wie können wir heute Texte lesen, die vor zwei Jahrhunderten geschrieben wurden und die uns vielleicht fremd erscheinen? Was soll bei der Lektüre und Analyse eines Textes besonders beachtet werden? Welche Bedeutung sollen wir den verschiedenen Gattungen und Textsorten beimessen? Wie bereitet man ein Protokoll oder ein Referat vor, was ist und zu welchem Zweck verfasst man eine Hausarbeit? Dies sind die wichtigsten Fragen, mit denen wir uns beschäftigen, wobei wir neben den schon genannten Werken von Novalis und E.T.A. Hoffmann auch einige andere literarische Texte in unsere Reflexion mit einbeziehen wollen.

Die Studierenden sollten vor Beginn des Seminars folgende Textausgabe erwerben:

  • Novalis: Heinrich von Ofterdingen. Ein Roman. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Hrsg. von Wolfgang Frühwald. Stuttgart: Reclam 2016. (ISBN: 978-3-15-008939-2).
  • Hoffmann, Ernst Theodor Amadeus: Der Sandmann. Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe. Stuttgart: Reclam 2003. (ISBN 978-3-15-000230-8)
  • Hoffmann, E. T. A.: Die Bergwerke zu Falun. Der Artushof. Stuttgart: Reclam 1966.

(ISBN 978-3-15-008991-0)

(Der Kauf der hier angegebenen Ausgaben ist notwendig, weil wir sehr oft textnah arbeiten werden)

Zum Kauf empfohlen wird darüber hinaus folgendes Werk:

  • Moennighoff, Burkhard u. Eckhardt Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft. 17. Auflage. Paderborn: Wilhelm Fink, 2015.

(S) Was nennt man Realismus? Die deutschsprachige Literatur 1840-1900 im Europäischen Kontext (fr 12-14)

Fr. 12-14, Wucherer-Str. 2, SR 18

Module:

  • Literaturgeschichte. [17. Jh. bis zur Gegenwart, (B.A./LA)
  • Literaturgeschichte. 17. – 19.  Jahrhundert) [alte Ordn.], (BA/LA)

maximale Teilnehmerzahl: 30

Erst sehr spät, eigentlich erst mit Thomas Manns Buddenbrooks (1901), so beschrieb es 1946 der Literatur­wissenschaftler Erich Auerbach in seinem epochalen Mimesis-Buch, habe sich in der deutsch­sprachigen Literatur eine Form des Realismus durchgesetzt, die in Frankreich und England schon lange an der Tagesordnung gewesen sei. Diese Einschätzung Auerbachs soll in dem Seminar genauer analy­siert und überprüft werden. Wichtig ist dabei natürlich die Frage, was Realismus ist und inwiefern Realis­mus in der Kunst überhaupt geleistet werden kann bzw. geleistet werden soll — ein Pro­blem, das in den Jahren zwischen 1840 und 1890 in Deutschland sehr intensiv diskutiert wird: soll die eigentlich form­lose, unordentliche oder gar hässliche moderne Welt ohne Umschweife re­produziert und in die Literatur „hineingetragen“ werden? Ist es nicht eher Aufgabe des Künstlers, die ihn umgebende Realität ihrer sichtbarsten Flecken und Schlacken zu bereinigen? Wir wollen uns mit diesen Diskussionen aus­ein­andersetzen, besonders aber anhand von ausgewählten Erzählungen die lite­rarischen Lösungen untersuchen, die in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Beantwortung dieser Fragen gefunden wurden. Gelesen werden in dem Seminar folgende Texte, die vor Beginn des Seminars erworben werden sollten:

  1. Stifter, Adalbert: Granit. Mit der Vorrede und Einleitung zu Bunte Steine [1848/1853]. Stuttgart: Reclam 1970.

[ISBN: 978-3-15-007602-6]

  1. Ludwig, Otto: Zwischen Himmel und Erde. Erzählung [1856]. Stuttgart: Reclam 1981.

[ISBN: 978-3-15-003494-1]

  1. Storm, Theodor: Ein Doppelgänger [1888]. Stuttgart: Reclam 1987. [ISBN: 978-3-15-006082-7]
  2. Fontane, Theodor: Mathilde Möhring. Roman [1891/1896, veröffentl. 1906]. Hrsg. v. Gotthard Erler. 3. Auflage. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 2005. [ISBN: 978-3-42-313113-1]


Teilnahmevoraussetzungen

Übernahme eines Impulsreferates oder eines Sitzungsprotokolls (Studienleistung).

Prüfungen

Das Seminar kann mit einer Hausarbeit oder mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen werden

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