Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Sophia Wege

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Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät II
Germanistisches Institut
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PD Dr. Sophia Wege

Sprechzeiten Wintersemester 2022 / 2023

Mittwoch 12:15-13:00 Uhr sowie nach Vereinbarung mit Voranmeldung per Email

Wenn Sie eine Hausarbeit besprechen möchten, teilen Sie mir bitte vorab mit, in welchem Kurs und in welchem Semester Sie die Hausarbeit geschrieben haben.

Forschungsschwerpunkte

+Theodor Fontane

+Kognitive Literaturwissenschaft / Poetik (Schwerpunkt Narratologie)

+Evolutionstheoretische Literaturwissenschaft (Literary Darwinism / Biopoetics)

+Fakt und Fiktion / Faktuales Erzählen - die Narrative der Homöopathie

+Literatur und Film

Mitgliedschaften: Fontane-Gesellschaft, Karl-May-Gesellschaft

Publikationen

MONOGRAPHIEN

Metaphysischer Realismus. Arthur Schopenhauers Willensphilosophie im Erzählwerk Theodor Fontanes. Berlin/Boston: De Gruyter [Schriftenreihe der Fontane-Gesellschaft], erscheint im ersten Quartal 2023. Habilitationsschrift. [ca. 650 Seiten]

Wahrnehmung, Wiederholung, Vertikalität. Zur Theorie und Praxis der Kognitiven Literaturwissenschaft. Bielefeld: Aisthesis 2013. Dissertation. [532 Seiten]

Rezensionen: +Rüdiger Zymner in Arbitrium 32/3, Dez 2014, S. 384-386. "Ingesamt handelt es sich bei dem Buch um mehr als eine bloße deutschsprachige Einführung in die Kognitive Literaturwissenschaft (das freilich ist sie auch): Es handelt sich um ihre grundlegende Darstellung und Erprobung, die vorführt, dass und inwiefern die Kognitive Literaturwissenschaft als ein ernstzunehmender literaturwissenschaftlicher Ansatz betrachtet werden muss. Wer sich in Zukunft mit der Kognitiven Literaturwissenschaft befassen möchte, wird um dieses Buch nicht herumkommen." +Jochen Strobel in Germanistik Bd. 55 (2014) Heft 3-4, S. 539. + Roman Mikuláš in World Literature Studies 3 (23) 2014, S. 154-156. + Willie van Peer in Monatshefte 4/2014, S. 685-687. +Teresa Hiergeist in Diegesis 4, H 1 (2015), S. 120-127.

HERAUSGEBERSCHAFT

mit Roman Mikuláš (Hg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016. [Poetogenesis Bd. 11]

Rez.: Laureen Dalski: Potenziale der Kognitiven Literaturwissenschaft – Einblicke in Arbeitsfelder einer jungen Disziplin. In: Journal of Literary Theory Online. Okt. 2017.

HANDBUCHARTIKEL

Fontane und die Philosophie. In: Fontane Handbuch, hrsg. von Rolf Parr, Gabriele Radecke, Peer Trilcke und Julia Bertschik. Berlin: de Gruyter. [erscheint 2022]

Kognitive Aspekte des Erzählens. In: Handbuch Erzählen. Hrg. v. Matías Martínez. Stuttgart: Metzler 2017, S. 346-354.

AUFSÄTZE / kleine Beiträge

Vom Verlachen der Ordnung. Loriots Komödien un ihr moralisch-erzieherisches Potenzial. In: Anna Bers / Claudia Hillebrand (Hrsg.): Loriot und die Bundesrepublik. [erscheint Januar 2023]

Die Erziehung der Zuschauer. Kästner Publizistik zwischen 1923  und 1933. In: Sven Hanuschek / Gideon Stiening (Hrsg.): Erich Kästner und die Aufklärung. Berlin: de Gruyter. [erscheint 2023 ]

Zum Schopenhauer-Kant-Wiesike-Windel-Komplex in Fontanes Fragmenten. In: Fontane-Blätter 115 [2023, in Vorbereitung]

Daseinszauber. In: Kai Sina / Arne Rautenberg (Hrsg.): Du darfst den Kuchen auch versuchen. Josef Guggenmos - 14 Gedichte. München: Verlag Sankt Michaelsbund 2022.

Spuren lesen. Evolvierte Fähigkeiten als Voraussetzungen brieflicher Kommunikation. In: Jochen Strobel / Jana Kittelmann / Norman Kasper / Robert Vellusig (Hrsg.): Die Geschichtlichkeit des Briefs. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform. Berlin: de Gruyter 2021, S. 21-37.

Das Maß der Dinge. Zur Funktion der Homöopathie in Unwiederbringlich. In: Jana Kittelmann / Matthias Grüne (Hrsg.): Fontane und das Erbe der Aufklärung. Berlin: de Gruyter 2021, S. 179-187.

Situationsmodellbildung als Voraussetzung von Lyrikrezeption am Beispiel von Erich Kästners Sachliche Romanze. In: Claudia Hillebrandt / Sonja Klimek / Ralf Müller / Rüdiger Zymner (Hrsg.): Grundfragen der Lyrikologie, Bd. 2, Begriffe, Methoden und Analysedimensionen. Berlin: de Gruyter 2021, S. 93-111.

The reader is always right. Karl May’s evolutionary aesthetic. In:  Evolution and Popular Narrative. Hrg. v. Dirk Vanderbeke / Brett Cooke. Amsterdam: Brill 2019, S. 132-155.

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. In: Diegesis 7, H 1, Krankheit erzählen II: interdisziplinär, 2018, S. 51-69.

https://www.diegesis.uni-wuppertal.de/index.php/diegesis/article/view/298   

Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft. Hrg. v. Claus Roxin, Florian Schleburg, Helmut Schmiedt et al. Husum: Hansa Verlag 2017, S. 141-170.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas. Eine kognitionslinguistische Perspektive. In: Márta Horváth / Katja Mellmann (Hrg.): Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung. Münster: mentis 2016, S. 107-127.

Die Kognitive Literaturwissenschaft lässt sich blenden. Anmerkungen zum Emergenz-Begriff der Blending-Theorie. In: Roman Mikulás / Sophia Wege (Hrg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016, S. 243-260.

Tod und Technik in Six Feet Under. In: Andreas Hirsch-Weber / Stefan Scherer (Hrg.): Technikreflexionen in Fernsehserien. Karlsruhe: KIT Press 2015, S. 63-85.

Kommunikative Gewalt. Sprache und Körpersprache in Christian Petzolds Barbara. In: Heinz-Peter Preußer (Hrg.): Sinnlichkeit und Sinn im Kino. Zur Interdependenz von Körperlichkeit und Textualität in der Filmrezeption. Marburg: Schüren Verlag 2015, S. 163-180.

Aufgehender Mond und der Kubikinhalt des Herzens - Zum Verhältnis von Empirie und Literatur in der Kognitiven Literaturwissenschaft. In: Philip Ajouri / Katja Mellmann / Christoph Rauen (Hrg.): Empirie und Literatur. Münster: mentis 2013, S. 395-418.

Always look on the bright side of life. Kognitive Komik in Arno Schmidts Schwarze Spiegel.  In: Günter Häntzschel / Sven Hanuschek / Ulrike Leuschner (Hrg.): treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre, Band 8 Komik, Satire, Groteske. München 2012, S. 152-173.

„Warum das so war, wissen wir nicht. Aber so war es.“ Zur kognitiven Wissenskonzeption in Ror Wolfs enzyklopädischem Werk. In: Sven Hanuschek /  Margit Dirscherl (Hrg.): Alltagssurrealismus in der Literatur. München: Edition Text und Kritik 2012, S. 123-137.

REZENSIONEN

Die Gegenwart ist metafaktisch. Review of: Antonius Weixler, Matei Chihaia, Matías Martínez, Katharina Rennhak, Michael Scheffel, Roy Somer (Hg.), Postfaktisches Erzählen? Post-Truth – Fake News – Narration. Berlin/Boston: De Gruyter 2022.

http://www.jltonline.de/index.php/reviews   

Der Autor ist unverzichtbar - Forschungsperspektiven auf Autorschaft 2000-2014. Rezension zu Matthias Schaffrick / Marcus Willand (Hrg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin: Walter de Gruyter 2015. 664 S. In: IASL online [24.8.2016]

Vorträge

Vom Verlachen der Ordnung. Loriots Komödien un ihr moralisch-erzieherisches Potenzial. - Loriot und die Bundesrepublik. Göttingen, März 2022.

Die Erziehung der Zuschauer. Kästner Publizistik zwischen 1923 und 1933. - Erich Kästner und die Aufklärung. Historische und systematische Perspektiven. Tagung in der Internationalen Jugendbibliothek Schloss Blutenburg München. Februar 2022.

Spuren lesen. Evolvierte Fähigkeiten als Voraussetzungen brieflicher Kommunikation. - Int. Tagung zum Thema Geschichtlichkeit des Briefes. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform. Marburg, Februar 2020.

Einführung in die Kognitive und Evolutionstheorische Literaturwissenschaft. Gastvorlesung, Germanistisches Institut der Universität Leipzig. Dezember 2019.

Das Maß der Dinge. Zur Funktion der Homöopathie in "Unwiederbringlich". "Ach, die Wahrheit" - Theodor Fontane und das Erbe der Aufklärung. Symposion zum 200. Geburtstag des Dichters. Leipzig, April 2019.

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. Internationale Konferenz Postfaktisches Erzählen? ZEF Wuppertal, Februar 2018.

Der Leser hat immer Recht. Sozialordnung und Freundschaftsideal im Werk Karls Mays aus biopoetischer Sicht. 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft. Bad Kösen, Oktober 2017.

Cognitive Universals of Genre? Considering Situation Model Analysis for Poetry. Opening Symposium of the Cognitive Poetics Reading Group. Bayreuth, Juni 2017.

Kognitive Voraussetzungen von Lyrik am Beispiel mentaler Modellbildung. Mit Anmerkungen zu Erich Kästners Sachliche Romanze. Netzwerk Lyrikologie, Workshop „Typisch Lyrisch?“ Wuppertal, Nov. 2016.

Wie ein Westmann denken. Gattungstheoretische Überlegungen zum Abenteuerroman am Beispiel von Karl May. Germanistentag Bayreuth. Panel: Gattungstheorie und Kognitive Narratologie. Sept. 2016.

The Power of Imagination. Conceptual Blending and other Cognitive Functions of Authorship. European Narratology Network Conf. Gent, April 2015.

Multimodal dimensions of poetic effect – Using the example of Heinrich Heines "Götterdämmerung". 2. Bremen Int. Conference on Multimodality (BreMM). Bremen, 2015.

„Wir spielen eine Rolle in deinen Werken“. Modell-Leser im europäischen Roman der Aufklärung am Beispiel von Richardsons "Pamela". DEGJ. Halle, September 2015.

The Beetle as Blend? Emergent structure in Conceptual Integration Theory. 3. Int. Cognitive Futures Conference. Oxford, April 2015.

Zwischen Spekulation und Experiment. Mentale Modelle als Operatoren der Kognitiven Literaturwissenschaft. Tagung „Im Laboratorium – Entwurf und Experiment als ästhetische Zugangsweisen auf Welt“. Bayreuth, November 2015.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas – eine kognitionslinguistische Perspektive. Tagung „Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung“. Göttingen, September 2014.

Prinzipien und Arbeitsfelder der Kognitiven Literaturwissenschaft. Institut für Weltliteratur in Bratislava, November 2014

Das wilde Wissen oder wie man die Wirklichkeit übersteht. Zur surrealen Poetik Ror Wolfs. Postdoctoral Colloquium „Alltagssurrealismus“. London, April 2012.

Akademischer Lebenslauf

*1976 in Halle (Saale)

1994-2000 Studium der Germanistik, Anglistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig und der Aston University Birmingham

2001-2004 Projektassistenz bei der Vancoucer Multicultural Society und Verlagsvolontariate in Vancouver, Kanada

2004-2005 Aufbaustudiengang Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München

2005-2008 Volontariate beim C.H.Beck Verlag und Droemer Knaur Verlag in München und beim Internationalen Literaturfestival Berlin. Freiberufliche Tätigkeiten (Übersetzung und Lektorat)

2008-2010 Promotion am Institut für Deutsche Philologie der LMU München mit einer von Prof. Dr. Sven Hanuschek und Prof. Dr. Karl Eibl betreuten Arbeit zum Thema Kognitive Literaturwissenschaft (summa cum laude)

2010-2012 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Deutsche Philologie der LMU München (unbefristet)

Oktober 2012 - August 2015  1. Elternzeit

seit WS 2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Germanistischen Institut der MLU Halle (unbefristet)

Februar 2016 - März 2018  2. Elternzeit

Dez. 2021 Abschluss des Habilitationsverfahrens und Erteilung der Lehrbefugnis für das Fach "Neuere deutsche Literaturwissenschaft"

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