Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Kontakt

Dr. Sophia Wege

Raum 2.02. (2.OG)
Ludwig-Wucherer-Strasse 2
06108 Halle

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät II
Germanistisches Institut
06099 Halle

Weiteres

Login für Redakteure

Dr. Sophia Wege

Sprechzeiten

Hinweise zur Staatsexamensklausur LAGR

Rahmenthema Bürgerliches Trauerspiel:

Auf Anfrage per Email sende Ihnen eine Literaturliste und allgemeine Informationen zu.

Sprechstunden / Konsultationstermine (derzeit ausschließlich telefonisch)

8.7. (Mi) 15-16 Uhr

15.7. (Mi) 15-16 Uhr

27.7. (Mo) 15-16 Uhr

6.8. (Do) 15-16 Uhr

26.8. (Mi) 15-16 Uhr

9.9. (Mi) 15-16 Uhr

> Änderungen vorbehalten!

Weitere Termine im September werden im August bekannt gegeben.

Tel. (+49-345) 55 23591

Forschungsschwerpunkte

Seit April 2019 Habilitationsprojekt zum Thema:

Arthur Schopenhauers Willensphilosophie im Erzählwerk Fontanes

Die Studie weist die Bedeutung der Philosophie Arthur Schopenhauers für sämtliche Romane und Novellen Theodor Fontanes ab 1875 nach.


Literaturgeschichte 18. bis 20. Jhdt.

Kognitive Literaturwissenschaft (Schwerpunkt Narratologie)

Evolutionstheoretische Literaturwissenschaft (Literary Darwinism / Biopoetics)

Unterhaltungsliteratur

Faktuales Erzählen

Publikationen

MONOGRAPHIE

Wahrnehmung, Wiederholung, Vertikalität. Zur Theorie und Praxis der Kognitiven Literaturwissenschaft. Bielefeld: Aisthesis 2013. Dissertation.

[Rezensionen: Rüdiger Zymner in Arbitrium 32/3, Dez 2014, S. 384-386. Jochen Strobel in Germanistik Bd. 55 (2014) Heft 3-4, S. 539. Willie van Peer in Monatshefte 4/2014, S. 685-687. Teresa Hiergeist in Diegesis 4, H 1 (2015), S. 120-127. Roman Mikuláš in World Literature Studies 3 (23) 2014, S. 154-156]

HERAUSGEBERSCHAFT

mit Roman Mikuláš (Hg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016. [Poetogenesis Bd. 11] [Rez.: Laureen Dalski: Potenziale der Kognitiven Literaturwissenschaft – Einblicke in Arbeitsfelder einer jungen Disziplin. In: Journal of Literary Theory Online. Okt. 2017]

AUFSÄTZE und Handbuchartikel

Fontane und die Philosophie. In: Fontane Handbuch, hrsg. von Gabriele Radecke, Peer Trilcke u.a. de Gruyter 2020 [in Vorbereitung]

Spuren lesen. Evolvierte Fähigkeiten als Voraussetzungen brieflicher Kommunikation. In: Jochen Strobel / Jana Kittelmann / Norman Kasper (Hrsg.): Die Geschichtlichkeit des Briefs. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform. [2021, in Vorbereitung]

Das Maß der Dinge. Zur Funktion der Homöopathie in Unwiederbringlich. In: Fontane und die Aufklärung. Hrg. v. Jana Kittelmann / Matthias Grüne. [2020, in Vorbereitung]

Situationsmodellbildung als Voraussetzung von Lyrikrezeption am Beispiel von Erich Kästners Sachliche Romanze. In: Lyrikologie. Hrg. v. Claudia Hillebrandt / Rüdiger Zymner et al. Berlin: de Gruyter [2020, in Vorbereitung]

The reader is always right. Karl May’s evolutionary aesthetic. In:  Evolution and Popular Narrative. Hrg. v. Dirk Vanderbeke / Brett Cooke.  Amsterdam: Brill 2019, S. 132-155.

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. In: Diegesis 7, H 1, Krankheit erzählen II: interdisziplinär, 2018, S. 51-69.

Kognitive Aspekte des Erzählens. In: Handbuch Erzählen. Hrg. v. Matías Martínez. Stuttgart: Metzler 2017, S. 346-354.

Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft. Hrg. v. Claus Roxin, Florian Schleburg, Helmut Schmiedt et al. Husum: Hansa Verlag 2017, S. 141-170.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas. Eine kognitionslinguistische Perspektive. In: Márta Horváth / Katja Mellmann (Hrg.): Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung. Münster: mentis 2016, S. 107-127.

Die Kognitive Literaturwissenschaft lässt sich blenden. Anmerkungen zum Emergenz-Begriff der Blending-Theorie. In: Roman Mikulás / Sophia Wege (Hrg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016, S. 243-260.

Tod und Technik in Six Feet Under. In: Andreas Hirsch-Weber / Stefan Scherer (Hrg.): Technikreflexionen in Fernsehserien. Karlsruhe: KIT Press 2015, S. 63-85.

Kommunikative Gewalt. Sprache und Körpersprache in Christian Petzolds Barbara. In: Heinz-Peter Preußer (Hrg.): Sinnlichkeit und Sinn im Kino. Zur Interdependenz von Körperlichkeit und Textualität in der Filmrezeption. Marburg: Schüren Verlag 2015, S. 163-180.

Aufgehender Mond und der Kubikinhalt des Herzens - Zum Verhältnis von Empirie und Literatur in der Kognitiven Literaturwissenschaft. In: Philip Ajouri / Katja Mellmann / Christoph Rauen (Hrg.): Empirie und Literatur. Münster: mentis 2013, S. 395-418.

Always look on the bright side of life. Kognitive Komik in Arno Schmidts Schwarze Spiegel.  In: Günter Häntzschel / Sven Hanuschek / Ulrike Leuschner (Hrg.): treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre, Band 8 Komik, Satire, Groteske. München 2012, S. 152-173.

„Warum das so war, wissen wir nicht. Aber so war es.“ Zur kognitiven Wissenskonzeption in Ror Wolfs enzyklopädischem Werk. In: Sven Hanuschek /  Margit Dirscherl (Hrg.): Alltagssurrealismus in der Literatur. München: Edition Text und Kritik 2012, S. 123-137.

REZENSIONEN

Der Autor ist unverzichtbar - Forschungsperspektiven auf Autorschaft 2000-2014. Rezension zu Matthias Schaffrick / Marcus Willand (Hrg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin: Walter de Gruyter 2015. 664 S. In: IASL online [24.8.2016]

Vorträge

Spuren lesen. Evolvierte Fähigkeiten als Voraussetzungen brieflicher Kommunikation. - Int. Tagung zum Thema Geschichtlichkeit des Briefes. Kontinuität und Wandel einer Kommunikationsform. Marburg, Februar 2020.

Einführung in die Kognitive und Evolutionstheorische Literaturwissenschaft. Gastvorlesung, Germanistisches Institut der Universität Leipzig. 16.12.2019.

Das Maß der Dinge. Zur Funktion der Homöopathie in "Unwiederbringlich". "Ach, die Wahrheit" - Theodor Fontane und das Erbe der Aufklärung. Symposion zum 200. Geburtstag des Dichters. Leipzig, April 2019.

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. Internationale Konferenz Postfaktisches Erzählen? ZEF Wuppertal, Februar 2018.

Der Leser hat immer Recht. Sozialordnung und Freundschaftsideal im Werk Karls Mays aus biopoetischer Sicht. 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft. Bad Kösen, Oktober 2017.

Cognitive Universals of Genre? Considering Situation Model Analysis for Poetry. Opening Symposium of the Cognitive Poetics Reading Group. Bayreuth, Juni 2017.

Kognitive Voraussetzungen von Lyrik am Beispiel mentaler Modellbildung. Mit Anmerkungen zu Erich Kästners Sachliche Romanze. Netzwerk Lyrikologie, Workshop „Typisch Lyrisch?“ Wuppertal, Nov. 2016.

Wie ein Westmann denken. Gattungstheoretische Überlegungen zum Abenteuerroman am Beispiel von Karl May. Germanistentag Bayreuth. Panel: Gattungstheorie und Kognitive Narratologie. Sept. 2016.

The Power of Imagination. Conceptual Blending and other Cognitive Functions of Authorship. European Narratology Network Conf. Gent, April 2015.

Multimodal dimensions of poetic effect – Using the example of Heinrich Heines "Götterdämmerung". 2. Bremen Int. Conference on Multimodality (BreMM). Bremen, 2015.

„Wir spielen eine Rolle in deinen Werken“. Modell-Leser im europäischen Roman der Aufklärung am Beispiel von Richardsons "Pamela". DEGJ. Halle, September 2015.

The Beetle as Blend? Emergent structure in Conceptual Integration Theory. 3. Int. Cognitive Futures Conference. Oxford, April 2015.

Zwischen Spekulation und Experiment. Mentale Modelle als Operatoren der Kognitiven Literaturwissenschaft. Tagung „Im Laboratorium – Entwurf und Experiment als ästhetische Zugangsweisen auf Welt“. Bayreuth, November 2015.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas – eine kognitionslinguistische Perspektive. Tagung „Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung“. Göttingen, September 2014.

Prinzipien und Arbeitsfelder der Kognitiven Literaturwissenschaft. Institut für Weltliteratur in Bratislava, November 2014

Das wilde Wissen oder wie man die Wirklichkeit übersteht. Zur surrealen Poetik Ror Wolfs. Postdoctoral Colloquium „Alltagssurrealismus“. London, April 2012.

Akademischer Lebenslauf

*1976 in Halle

1994-2000 Studium der Germanistik, Anglistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig und der Aston University Birmingham

2001-2004 Auslandsaufenthalt

2005-2008 Aufbaustudiengang Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Verlagsvolontariate, freiberufliche Tätigkeiten (Übersetzung und Lektorat)

2008-2010 Promotion am Institut für Deutsche Philologie der LMU München mit einer von Prof. Dr. Sven Hanuschek und Prof. Dr. Karl Eibl betreuten Arbeit zum Thema Kognitive Literaturwissenschaft (summa cum laude)

2010-2012 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Deutsche Philologie der LMU München

2012-2015 1. Elternzeit

seit WS 2015 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Germanistischen Institut der MLU Halle

SS 2016- WS 2018 2. Elternzeit

Zum Seitenanfang