Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Sophia Wege

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Ludwig-Wucherer-Strasse 2
06108 Halle

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Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät II
Germanistisches Institut
06099 Halle

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Dr. Sophia Wege

Sprechzeiten

Mittwoch 14-15 Uhr und nach Vereinbarung

Forschungsschwerpunkte

Literaturgeschichte 18. bis 20. Jhdt.

Kognitive Literaturwissenschaft / Kognitive Poetik und Narratologie

Literary Darwinism / Biopoetics

Rezeptions- und Wirkungsforschung

Unterhaltungsliteratur

Faktuales Erzählen

Publikationen

MONOGRAPHIE

Wahrnehmung, Wiederholung, Vertikalität. Zur Theorie und Praxis der Kognitiven Literaturwissenschaft. Bielefeld: Aisthesis 2013. Dissertation.

[Rezensionen: Rüdiger Zymner in Arbitrium 32/3, Dez 2014, S. 384-386. Jochen Strobel in Germanistik Bd. 55 (2014) Heft 3-4, S. 539. Willie van Peer in Monatshefte 4/2014, S. 685-687. Teresa Hiergeist in Diegesis 4, H 1 (2015), S. 120-127. Roman Mikuláš in World Literature Studies 3 (23) 2014, S. 154-156]

HERAUSGEBERSCHAFT

mit Roman Mikuláš (Hg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016. [Poetogenesis Bd. 11] [Rez.: Laureen Dalski: Potenziale der Kognitiven Literaturwissenschaft – Einblicke in Arbeitsfelder einer jungen Disziplin. In: Journal of Literary Theory Online. Okt. 2017]

AUFSÄTZE

The reader is always right. Karl May’s evolutionary aesthetic. In: Evolution and Popular Narrative. Hrg. v. Dirk Vanderbeke / Brett Cooke. Amsterdam: Brill 2019 [in Vorbereitung]

Situationsmodellbildung als Voraussetzung von Lyrikrezeption am Beispiel von Erich Kästners Sachliche Romanze. In: Lyrikologie. Hrg. v. Claudia Hillebrandt / Rüdiger Zymner et al. Berlin: de Gruyter [2018, in Vorbereitung]

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. In: Diegesis 7, H 1, Krankheit erzählen II: interdisziplinär, 2018, S. 51-69.

Kognitive Aspekte des Erzählens. In: Handbuch Erzählen. Hrg. v. Matías Martínez. Stuttgart: Metzler 2017, S. 346-354.

Der Leser hat immer Recht. Karl Mays Evolutionäre Ästhetik. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft. Hrg. v. Claus Roxin, Florian Schleburg, Helmut Schmiedt et al. Husum: Hansa Verlag, S. 141-170.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas. Eine kognitionslinguistische Perspektive. In: Márta Horváth / Katja Mellmann (Hrg.): Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung. Münster: mentis 2016, S. 107-127.

Die Kognitive Literaturwissenschaft lässt sich blenden. Anmerkungen zum Emergenz-Begriff der Blending-Theorie. In: Roman Mikulás / Sophia Wege (Hrg.): Schlüsselkonzepte und Anwendungen der Kognitiven Literaturwissenschaft. Münster: mentis 2016, S. 243-260.

Tod und Technik in Six Feet Under. In: Andreas Hirsch-Weber / Stefan Scherer (Hrg.): Technikreflexionen in Fernsehserien. Karlsruhe: KIT Press 2015, S. 63-85.

Kommunikative Gewalt. Sprache und Körpersprache in Christian Petzolds Barbara. In: Heinz-Peter Preußer (Hrg.): Sinnlichkeit und Sinn im Kino. Zur Interdependenz von Körperlichkeit und Textualität in der Filmrezeption. Marburg: Schüren Verlag 2015, S. 163-180.

Aufgehender Mond und der Kubikinhalt des Herzens - Zum Verhältnis von Empirie und Literatur in der Kognitiven Literaturwissenschaft. In: Philip Ajouri / Katja Mellmann / Christoph Rauen (Hrg.): Empirie und Literatur. Münster: mentis 2013, S. 395-418.

Always look on the bright side of life. Kognitive Komik in Arno Schmidts Schwarze Spiegel.  In: Günter Häntzschel / Sven Hanuschek / Ulrike Leuschner (Hrg.): treibhaus. Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre, Band 8 Komik, Satire, Groteske. München 2012, S. 152-173.

„Warum das so war, wissen wir nicht. Aber so war es.“ Zur kognitiven Wissenskonzeption in Ror Wolfs enzyklopädischem Werk. In: Sven Hanuschek /  Margit Dirscherl (Hrg.): Alltagssurrealismus in der Literatur. München: Edition Text und Kritik 2012, S. 123-137.

REZENSIONEN

Der Autor ist unverzichtbar - Forschungsperspektiven auf Autorschaft 2000-2014. Rezension zu Matthias Schaffrick / Marcus Willand (Hrg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin: Walter de Gruyter 2015. 664 S. In: IASL online [24.8.2016]

Vorträge

Potenzierte Fakten. Die Narrative der Homöopathie. Internationale Konferenz Postfaktisches Erzählen? ZEF Wuppertal, Feb. 2018.

Der Leser hat immer Recht. Sozialordnung und Freundschaftsideal im Werk Karls Mays aus biopoetischer Sicht. 24. Kongress der Karl-May-Gesellschaft. Bad Kösen, Oktober 2017.

Cognitive Universals of Genre? Considering Situation Model Analysis for Poetry. Opening Symposium of the Cognitive Poetics Reading Group. Bayreuth, Juni 2017.

Kognitive Voraussetzungen von Lyrik am Beispiel mentaler Modellbildung. Mit Anmerkungen zu Erich Kästners Sachliche Romanze. Netzwerk Lyrikologie, Workshop „Typisch Lyrisch?“ Wuppertal, Nov. 2016.

Wie ein Westmann denken. Gattungstheoretische Überlegungen zum Abenteuerroman am Beispiel von Karl May. Germanistentag Bayreuth. Panel: Gattungstheorie und Kognitive Narratologie. Sept. 2016.

The Power of Imagination. Conceptual Blending and other Cognitive Functions of Authorship. European Narratology Network Conf. Gent, April 2015.

Multimodal dimensions of poetic effect – Using the example of Heinrich Heines "Götterdämmerung". 2. Bremen Int. Conference on Multimodality (BreMM). Bremen, 2015.

Die Macht der Phantasie. Conceptual Blending als produktionsästhetischer Prozess. European Narratology Network Conference. Gent, April 2015.

„Wir spielen eine Rolle in deinen Werken“. Modell-Leser im europäischen Roman der Aufklärung am Beispiel von Richardsons "Pamela". DEGJ. Halle, Sept. 2015.

The Beetle as Blend? Emergent structure in Conceptual Integration Theory. 3. Int. Cognitive Futures Conference. Oxford, April 2015.

Zwischen Spekulation und Experiment. Mentale Modelle als Operatoren der Kognitiven Literaturwissenschaft. Tagung „Im Laboratorium – Entwurf und Experiment als ästhetische Zugangsweisen auf Welt“. Bayreuth, Nov. 2015.

The way we think. Raumkohärenzbildung am Beispiel des Weg-Ziel-Schemas – eine kognitionslinguistische Perspektive. Tagung „Die biologisch-kognitiven Grundlagen narrativer Motivierung“. Göttingen, Sept. 2014.

Prinzipien und Arbeitsfelder der Kognitiven Literaturwissenschaft. Institut für Weltliteratur in Bratislava, Nov. 2014

Das wilde Wissen oder wie man die Wirklichkeit übersteht. Zur surrealen Poetik Ror Wolfs. Postdoctoral Colloquium „Alltagssurrealismus“. London, April 2012.

Kurzvita

*1976 in Halle

1994-2000 Studium der Germanistik, Anglistik und Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig und der Aston University Birmingham

2001-2004 Auslandsaufenthalt

2005-2008 Aufbaustudiengang Buchwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Verlagsvolontariate, freiberufliche Tätigkeiten (Übersetzung und Lektorat)

2008-2010 Promotion am Institut für Deutsche Philologie der LMU München mit einer von Prof. Dr. Sven Hanuschek und Prof. Dr. Karl Eibl betreuten Arbeit zum Thema Kognitive Literaturwissenschaft (Gesamtnote summa cum laude)

2010-2012 Wissenschaftliche MitarbeiterIn am Institut für Deutsche Philologie der LMU München

2012-2015 1. Elternzeit

seit WS 2015 Wissenschaftliche MitarbeiterIn am Germanistischen Institut der MLU Halle

SS 2016- WS 2018 2. Elternzeit

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