Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Prof. Dr. Elisabeth Décultot

Prof. Décultot

Prof. Décultot

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Aktuelle Mitteilungen

Humboldt-Forschungspreis für Prof. Dr. Hans Adler

Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat im April 2016 Prof. Dr. Hans Adler (University of Wisconsin, Madison, USA) einen Humboldt-Forschungspreis verliehen. Nominiert wurde der renommierte Germanist von Prof. Dr. Elisabeth Décultot. mehr

Promotionsförderung am Germanistischen Institut

m Wintersemester 2015-2016 vergab das Germanistische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Unterstützung der Alexander-von-Humboldt-Professur  zwei Stipendien zur Vorbereitung einer Promotion in der Germanistik.  Damit sollten Studentinnen und Studenten nach Abschluss ihres  Masterstudienganges bei der Findung und Formulierung eines  vielversprechenden Promotionsprojektes unterstützt werden.


Institutsinterne Ausschreibung.pdf (560,7 KB)  vom 17.07.2015

Publikationen

Sattelzeit

Sattelzeit

Sattelzeit. Historiographiegeschichtliche Revisionen
Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Band 52, hg. von Elisabeth Décultot und Daniel Fulda, De Gruyter, 2016, 306 S., ISBN 978-3-11-044968-6

Inhaltsverzeichnis

Wie änderte sich der Geschichtsdiskurs zwischen 1750 und 1850, in der von Koselleck so genannten Sattelzeit? Welche Rolle spielten, neben der vieldis-kutierten Verwissenschaftlichung, das Vergnügen an Geschichte, politische Wirkabsichten, die Orientierung auf ästhetische Eindrücklichkeit oder hypothetische Geschichtsentwürfe? Wurde das alte Konzept der historia magistra vitae tatsächlich verabschiedet oder lebte es in neuer Funktion fort?

Aufklärung Winckelmann

Aufklärung Winckelmann

Aufklärung. Interdisziplinäres Jahrbuch zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte, Bd. 27, Jg. 2015 [Thema : Winckelmann], hg. von Elisabeth Décultot und Friedrich Vollhardt, Hamburg, Felix Meiner Verlag, 242 S.

Inhaltsverzeichnis


Ziel des vorliegenden Bandes ist es, einige Schlaglichter auf Winckelmanns epistemologische Position in den wissenschaftlichen Feldern seiner Zeit sowie seine Verbindung mit früheren und späteren Wissensmodellen zu werfen. Dabei spielt der Beitrag Winckelmanns zur Anthropologie, Ethnologie, Mythologie oder Mythen-Forschung und philosophischen Ästhetik seit der Aufklärung eine zentrale Rolle.

Johann Georg Sulzer: Gesammelte Schriften. Kommentierte Ausgabe, hg. von Hans Adler und E. Décultot. Bd. 1: Kurzer Begriff aller Wissenschaften. Erste (1745) und zweite (1759) Auflage, hg. von Hans Adler, mit einem Beitrag zu Leben und Werk J.G. Sulzers von E. Décultot, Basel, Schwabe Verlag, 2014, 244 S., ISBN 978-3-7965-3217-7

Inhaltsverzeichnis

Die Edition der Gesammelten Schriften Johann Georg Sulzers präsentiert sein Werk in philologisch zuverlässiger Form und mit fachkundiger Einleitung und Kommentierung. Die Ausgabe ist vom Bestreben geleitet, Johann Georg Sulzer (1720–1779) den ihm angemessenen Platz in der Aufklärung einzuräumen. Der Schweizer Aufklärer war lange als Pädagoge tätig und von 1750 bis zu seinem Tod führendes Mitglied der Académie Royale in Berlin. Die Perspektive, aus der heraus Sulzer bisher wahrgenommen wurde, gestattete es nicht, seiner Rolle als Aufklärer, der die Grenzen der Aufklärung als anthropologisches Faktum aufklärungskonstitutiv mitreflektierte, gerecht zu werden. Mit der Rekonstruktion seines Denkens im Kontext von Wissens- und Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Erkenntnistheorie, Psychologie, Ästhetik und Pädagogik soll diese Edition zu einem differenzierteren Aufklärungsverständnis beitragen. Sulzers Schriften sind ein bisher zu wenig wahrgenommener wichtiger Beitrag zur Erschließung einer verschütteten, jetzt wieder aktuell gewordenen Dimension der Aufklärung. Sulzer ist ein herausragendes Beispiel der Dialektik von Affirmation und Subversion in der Aufklärung. Darüber hinaus dokumentieren seine Schriften die grenzüberschreitende Wirkung aufklärerischen Denkens und Handelns und sind damit Teil des lebhaften europäischen Dialogs im 18. Jahrhundert.

Genuss bei Rousseau, hg. von Helmut Pfeiffer, E. Décultot und Vanessa de Senarclens, Würzburg, Königshausen & Neumann, 2014, 289 S., ISBN 978-3-8260-5497-6

Inhaltsverzeichnis

Ah sans doute vivre est une douce chose.“ „Ach gewiss, das Leben ist eine süße Sache“ – dieses Lebensgefühl durchzieht sowohl Rousseaus zivilisationskritische, politische und pädagogische Texte als auch seine autobiografischen Schriften. Im 18. Jahrhundert ist der Diskurs über die Genüsse von Fragen geprägt, die eng mit der Anthropologie und der Ästhetik der Aufklärung verbunden sind. Wie kein anderer hat Rousseau die Vielfalt potentieller Genussobjekte und Genussqualitäten beschrieben, die Intensität der Sinneseindrücke, die Macht der unsichtbaren Seelenregungen, das Vergnügen, das uns durch die körperliche Bewegung in der Natur bereitet wird. Obwohl er sich für die elementaren Wurzeln des Genusses in der menschlichen Natur interessiert, unterstreicht er gleichzeitig, insbesondere in der ästhetischen Sphäre, die Gefahren des Selbstverlusts. In der Wahrnehmungs- und Begriffsgeschichte des Genusses spielt Rousseau eine prominente Rolle, die der vorliegende Band zu beleuchten sucht.

Herder und die Künste. Ästhetik, Kunsttheorie, Kunstgeschichte, hg. von Elisabeth Décultot und Gerhard Lauer, Heidelberg, Carl Winter Verlag, 2013, 325 S., ISBN 978-3-8253-6132-7

Inhaltsverzeichnis

Johann Gottfried Herder spielt eine zentrale Rolle für die Entstehung der Ästhetik und der Kunstgeschichte, die beide zu den grundlegenden geistesgeschichtlichen Neuerungen des 18. Jahrhunderts gehören. Er war nicht nur ein aufmerksamer Leser und Kritiker der wichtigsten Autoren, die sich mit dieser Materie befassten, wie etwa Winckelmann, Lessing oder Baumgarten, sondern hat selbst grundlegende und umfassende Beiträge geschrieben, die immer wieder aufs Neue die Möglichkeiten und Grenzen der Kunst, der Kunstwahrnehmung und der Kunsttheorie ausloten. Der hier vorgelegte Band leuchtet vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Kunstdiskussionen die vielen Facetten der Auseinandersetzung Herders mit der entstehenden Ästhetik und Kunstgeschichte aus, beginnend mit seinen Schriften Kritische Wälder und Plastik aus den 1760er und 1770er Jahren bis hin zu seinen späteren Werken.

Kunst und Empfindung. Zur Genealogie einer kunsttheoretischen Fragestellung in Deutschland und Frankreich im 18. Jahrhundert, hg. von Elisabeth Décultot und Gerhard Lauer, Heidelberg, Carl Winter Verlag, 2012, 184 S., ISBN 978-3-8253-5890-7

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert das Empfindungsvermögen? Welche Rolle spielt die Kunst in der Entwicklung dieses Vermögens und in der Erziehung des Menschen überhaupt? Ziel des vorliegenden Bandes ist es, zu untersuchen, wie deutsche und französische Autoren des 18. Jahrhunderts diese Fragen zu beantworten versucht haben. Die Denker der Aufklärung (von Wolff bis Kant, über Bodmer, Breitinger, Baumgarten, Sulzer, Moritz und viele andere) hatten in dem Moment, wo sie die Ästhetik „erfanden“, eine neue Darstellung des Menschen umrissen, in der das Empfindungsvermögen eine zentrale Rolle spielen sollte. Von einer animalischen Kraft, die Mensch und Tier gemein ist, entwickelt sich das Empfindungsvermögen hin zu einer rein menschlichen Fähigkeit, ja wird zum Schlüssel des Verständnisses des „ganzen Menschen“. Diese Entwicklung wurde im 18. Jahrhundert von französischen und deutschen Autoren vorbereitet. Der vorliegende Band beleuchtet dieses Ineinander der französischen und deutschen Auffassungen einer neuen Vorstellung des Menschen und seiner Kunst.

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