Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hinweise für Seminararbeiten Halle.pdf (161,5 KB)  vom 18.12.2014

Hinweise für die Anmeldung zu Seminaren.doc (21,5 KB)  vom 05.04.2012

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Prof. Dr. Daniel Fulda

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Aktuelle Hinweise:

Neuerscheinungen:

Vertriebene Vernunft?

Vertriebene Vernunft?

Vertriebene Vernunft?

Aufklärung und Exil nach 1933

Herausgegeben von Christoph Schmitt-Maass und Daniel Fulda

Wilhelm Fink Verlag, 2017

Laboratorium Aufklärung, Band 30

Die Ideen der Aufklärung nahmen unter den ab 1933 Vertriebenen eine Schlüsselfunktion ein. Sich emphatisch oder skeptisch gegenüber den Aufbrüchen des 18. Jahrhunderts zu positionieren half vielen bei der Selbsterhaltung oder Selbstprüfung. Deren kritischen Höhepunkt stellt die Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno dar, wo die NS-Barbarei als logisches Resultat einer in ihr Gegenteil umschlagenden Aufklärung identifiziert wird.
Aus der Sicht von Philosophie, Soziologie, Judaistik, Literatur- und Kulturwissenschaft geht der Band der Frage nach, wie sich die aus Deutschland Vertriebenen mit der Aufklärung auseinandersetzten und dabei (Selbst-)Aufklärung betrieben. Auch die Erfahrung eines spezifisch verlaufenen Aneignungsprozesses von ›Aufklärung‹ in den schutzbietenden Gastländern (v. a. Frankreich und den Vereinigten Staaten) zwang zur Auseinandersetzung mit dem historischen Erbe der Aufklärung. Sollte sie nicht zur Kampfparole verfallen, musste sie von den Emigranten mühevoll neu angeeignet werden.

„Die Geschichte trägt der Aufklärung die Fackel vor.“ Eine deutsch-französische Bild-Geschichte

Herausgegeben von Daniel Fulda

Halle (mdv) 2016

IZEA – Kleine Schriften 7/2016

In der Frühaufklärung wird die Historie – das Wissen vom Gewesenen und Gewordensein – zur unentbehrlichen Voraussetzung von Erkenntnisfortschritten und zielstrebigem Handeln aufgewertet. Die Historie soll den Weg erhellen, auf dem man in eine bessere Zukunft gelangt, und wird deshalb als Fackel angesprochen oder bildlich mit einer Fackel dargestellt. Woher die geschichtsbezogene Fackelsymbolik kommt und wie sie sich im Laufe des 18. und frühen 19. Jahrhunderts weiterentwickelte, verfolgt das Buch anhand eines breiten Spektrums von Texten und Bildern von historiographischen und literarischen Klassikern bis zu revolutionären Zeitungen.

UM 1700: Die Formierung der Europäischen Aufklärung

UM 1700: Die Formierung der Europäischen Aufklärung

Um 1700: Die Formierung der europäischen Aufklärung
Zwischen Öffnung und neuerlicher Schließung

Herausgegeben von Daniel Fulda und Jörn Steigerwald

De Gruyter 2016

Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Band 55

Die Zeit um 1700 wird gerne mit dem (Teil-)Epochen-Begriff der Frühaufklärung belegt. Ihre Diskurse und Tendenzen werden dadurch, häufig unter der Hand, mitunter aber auch explizit teleologisierend, auf die Positionen des späteren 18. Jahrhunderts ausgerichtet. Statt die um 1700 zu beobachtenden Öffnungen als Auftakt zu einer großen, weltbildlichen wie sozialen, Öffnung der Aufklärung durch Vernunft und Kritik zu betrachten, fragt der vorliegende Band nach Öffnungen, auf die wieder neue Schließungen folgten. Welche Gründe hatte die neuartige Offenheit, die die Kultur um 1700 zu einem großen Experimentierfeld machte, und welche Folgen hatte sie? Welche neuen Handlungsspielräume und Rollen in der Öffentlichkeit entstanden damals? Manche der neuen Leitideen – wie die Pflicht zur vernünftigen Begründung allen Denkens und Handelns – können geradezu als Antwort auf die Unsicherheit verstanden werden, die jene Öffnung mit sich brachte. Die relative Offenheit der Zeit um 1700 provozierte, so die These, auch Versuche der neuerlichen Schließung. Der Band wirft neues Licht auf die Frühphase der Aufklärung, um diese insgesamt besser verstehen zu können.

Sattelzeit

Sattelzeit

Sattelzeit.
Historiographiegeschichtliche Revisionen

Herausgegeben von Elisabeth Décultot und Daniel Fulda

De Gruyter 2016

Hallesche Beiträge zur Europäischen Aufklärung, Band 52

Wie änderte sich der Geschichtsdiskurs zwischen 1750 und 1850, in der von Koselleck so genannten Sattelzeit? Welche Rolle spielten, neben der vieldiskutierten Verwissenschaftlichung, das Vergnügen an Geschichte, politische Wirkabsichten, die Orientierung auf ästhetische  Eindrücklichkeit oder hypothetische Geschichtsentwürfe? Wurde das alte Konzept der historia magistra vitae tatsächlich verabschiedet oder lebte es in neuer Funktion fort?

Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen.

Aufklärung und Romantik. Epochenschnittstellen.

Aufklärung und Romantik.
Epochenschnittstellen

Herausgegeben von Daniel Fulda, Sandra Kerschbaumer, Stefan Matuschek

Wilhelm Fink Verlag
Paderborn 2015

Epochenbegriffe halten sich, trotz des stetigen Streits um sie, aus Gewohnheit. Was als Periodisierung der Literaturgeschichte eingeübt ist, wird zum Problem, wenn man es inhaltlich präzise zu bestimmen und trennscharf abzugrenzen versucht. Der Band fragt nach der Schnittstelle zwischen Aufklärung und Romantik, ihrer Abgrenzung und Koordinierbarkeit, aber auch nach der Erkenntnisfunktion dieser Begriffe und nach Alternativen. Es ist etwas anderes, ob man Epochenbegriffe als Ordnungsbegriffe der Literaturgeschichte oder als Deutungsbegriffe einzelner Werke verwendet, ob man mit ihnen das Verbindende von Literatur-, Philosophie-, und Sozialgeschichte oder spezifisch Literarisches herausstellen will, ob man an der Rekonstruktion historischer Diskurse oder an einem allgemein Modellhaften interessiert ist. Damit der Streit um die angemessenere Definition und Verwendung  produktiv wird, macht der vorliegende Band diese Verschiedenheit sichtbar.

Merkur und Minerva.
Der Hallesche Verlag Gebauer im Europa der Auflärung

Herausgegeben von Christine Haug und Daniel Fulda

Harrassowitz Verlag Wiesbaden 2014

Buchwissenschaftliche Beiträge, Band 89

Die Hallesche Druckerei, Verlags- und Buchhandelsfirma Gebauer-Schwetschke gehört zu den renommiertesten deutschen Verlagen des 18. Jahrhunderts. Besonderen buch- und wissenschaftshistorischen Wert hat der Verlagsnachlass, der im Stadtarchiv Halle geschlossen überliefert ist und damit einen Glücksfall für die Forschung darstellt. Im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts wurden  diese Materialien nun erschlossen und digitalisiert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen unter anderem die Zeitschriften und historischen Publikationen des Verlags, analysieren Autor-Verleger-Korrespondenzen und die starke Rolle von Übersetzungen im Verlagsprogramm und nehmen die transnationalen Beziehungen des Unternehmens – etwa in die romanischen Länder, den südlichen Ostseeraum und die Habsburgermonarchie  – in den Blick. Hinzu kommen Überlegungen zur transnationalen Verlagsgeschichtsschreibung, zur Stadt Halle als Medienstandort der Aufklärung sowie zur Bedeutung von Firmenarchiven für die Verlagsgeschichtsschreibung des 18. Jahrhunderts. Den Abschluss bildet die 1664 Bände umfassende Bibliographie der Verlagsproduktion zwischen 1734 und 1817.

Die Sachen der Aufklärung.
Beiträge der DGEJ-Jahrestagung 2010 in Halle a. d. Saale

Herausgegeben von Frauke Berndt und Daniel Fulda

Felix Meiner Verlag Hamburg 2012

Studien zum achtzehnten Jahrhundert, Band 34

Die Sache der Aufklärung meinen wir zu kennen – die Aufklärer forderten Gedankenfreiheit, Selbstbestimmung, eine Lebensführung nach Maßgabe der Vernunft und bürgerliche Rechte. Weniger bekannt sind die konkreten Sachen, für die sich das 18. Jahrhundert interessierte: Dinge des Alltags, die materiale Dimension von Erkenntnis, Kultur und Kritik, Laboreinrichtungen, Handelswaren und Kunstobjekte. Der vorliegende Band geht dem Zusammenhang ebenso wie der Spannung zwischen der »Sache der  Aufklärung«, d. h. ihrem überhistorischen programmatischen Kern bzw. ihren normativen Zielvorstellungen, und den »Sachen der Aufklärung« nach. Zur Debatte stehen sowohl die causae, welche die Aufklärung vor ihren Gerichtshof bringt, als auch die res, die das rhetorische System als Gegenstand der Rede und der Künste definiert, sowohl die Medien der  Kommunikation und Überlieferung als auch das erkenntnistheoretische Verhältnis von Verstand und Sinnlichkeit.

Der Band dokumentiert exemplarisch die große Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts, die 2010 vom Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Landesforschungsschwerpunkt »Aufklärung – Religion – Wissen« sowie den Franckeschen Stiftungen zu Halle ausgerichtet wurde.

Briefwechsel. Zur Netzwerkbildung in der Aufklärung

Herausgegeben von Erdmut Jost und Daniel Fulda für das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

Halle (mdv)

Kleine Schriften des IZEA 4/2012

Das 18. Jahrhundert gilt als Epoche der Geselligkeit. In einem vorher  ungekannten Ausmaß schließen sich Gelehrte und Gebildete, Künstler und  Laien, Bürger und Adlige in Sozietäten, Zirkeln und Freundschaftsbünden  zusammen: Hier beginnt nicht weniger als die moderne  Netzwerkgesellschaft. Medium wie Agens dieser Vergesellschaftung sind  Briefe - oder genauer: Briefwechsel. An ihnen lässt sich beobachten, wie  Netzwerke entstehen, wie sie ausgebaut werden, welche Ziele die  Teilnehmer haben und welche Taktiken sie verwenden. Ausgehend von den  großen Briefdefinitionen, die am IZEA in Arbeit sind, diskutiert unser  Band die besonderen Charakteristika aufklärerischer Briefwechsel und die  Chancen, die sie der Forschung bieten.

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