Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hinweise für Seminararbeiten
Hinweise für Seminararbeiten Halle.pdf (161,5 KB)  vom 18.12.2014

Hinweise für Examensprüfungen
Hinweise für Examensprüfungen.pdf (67,3 KB)  vom 18.11.2009

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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Sprechzeiten

Sprechzeiten im Wintersemester 2017/18

  • montags um 14.30 Uhr, Ludwig-Wucherer-Str. 2, Raum 1.01
  • dienstags um 15 Uhr im IZEA

WiSe 2017/18

(V)  Der historische Roman. Von der Goethezeit bis zur Gegenwart

Mo., 12-14 Uhr, Hörsaal IV (Raum E.22), LuWu 2
Beachte Raumänderung am 23.10.17. Die Vorlesung findet an diesem Tag im Hörsaal XIV a/b [Löw] statt.

Module:
Literaturgeschichte 19. Jahrhundert bis Gegenwart (BA/LA)
Literaturgeschichte 17. Jh. - Gegenwart (BA/LA)
Literaturtheorie (BA/LA)
Gattungen- und Gattungstheorie (BA/LA)
Literatur- und Gattungstheorie (BA/LA)
Themen Stoffe Motive (BA/LA)
Literaturgeschichte (MA)
Literaturgeschichte Vertiefungsmodul (MA)
Themen Stoffe Motive ( LA/MA)
Themen, Stoffe, Motive Vertiefungsmodul (LA/MA)
Literaturtheorie Poetologie und Ästhetik (MA)
Schlüsselthemen der Sprach- und Literaturwissenschaft (LA/MA)

Der historische Roman ist beim breiteren Publikum wohl die beliebteste literarische Gattung überhaupt. Bei einer ZDF-Umfrage nach den „50 beliebtesten Büchern der Deutschen“ waren es zur Hälfte historische Romane, die auf den ersten zwölf Plätzen landeten. Lange Zeit weniger angesehen war die Gattung in der Literaturwissenschaft, weil man ihr vorwarf, Fiktion und historische Darstellung unentwirrbar zu mischen. Dieser Spieß lässt sich jedoch umdrehen: Der historische Roman wirft hochinteressante literaturtheoretische Fragen auf, insbesondere nach der Fähigkeit der Fiktion, Realität ‚darzustellen‘. Die Vorlesung wird dem ebenso nachspüren wie den vielfältigen stofflichen Reizen des historischen Romans, seien es Liebeshandlungen, Exotismen, nationale Emotionen oder die ‚Schlüsselloch‘-Perspektive auf die Heroen der Geschichte. Zugleich wird sie einen Überblick geben über die Geschichte des historischen Romans von seiner Entstehung um 1800 bis zur Gegenwart.

Einen sehr guten Überblick über Geschichte und Ästhetik der Gattung bietet Hans Vilmar Geppert: Der historische Roman. Geschichte umerzählt – von Walter Scott bis zur Gegenwart. Tübingen: Francke 2009 (€ 24,90).

(S) Wie Literatur ausdrückt, worüber sich nicht sprechen lässt. Liebe und Sexualität im Drama des bürgerlichen Zeitalters

Mo. 16-18 Uhr, Seminarraum 20 (Raum 2.11) [LuWu 2]

Module:
Literaturgeschichte 17. - 19. Jh. (BA/LA)
Literaturgeschichte 19. Jh. - Gegenwart (BA/LA)
Themen, Stoffe, Motive (BA/LA)
Literatur- und Gattungstheorie (BA/LA)
Gattungen- und Gattungstheorie (BA/LA)

Literaturgeschichte (LA/MA)
Literaturgeschichte Vertiefungsmodul (LA/MA)
Schlüsselthemen der Sprach- und Literaturwissenschaft (LA/MA)
Themen, Stoffe, Motive (LA/MA)
Themen, Stoffe, Motive Vertiefungsmodul (LA/MA)

Im Drama wird quasi ohne Pause geredet. Wie aber lässt sich etwas besprechen, worüber gemäß gesellschaftlicher Konvention nicht gesprochen werden darf? Liebe ist eines der wichtigsten Themen im Drama, doch insbesondere ihre sexuellen Aspekte konnten zwischen spätem 18. und mittlerem 20. Jahrhundert nur verschlüsselt thematisiert werden. Das verleiht den einschlägigen Dramen eine eigentümlich reizvolle subkutane Spannung, der wir im Seminar genauer nachgehen wollen.

Folgende Dramen sind unbedingt vor Seminarbeginn zu lesen und durchzuarbeiten:

Grillparzer: Die Jüdin von Toledo, Hebbel: Judith, ders.: Herodes und Mariamne, Hauptmann: Rose Bernd, Schnitzler: Der Reigen, Hofmannsthal: Elektra, ders.: Der Schwierige. Herodes und Mariamne wird als Datei zur Verfügung gestellt.

http://webdoc.urz.uni-halle.de/dl/861/intern/Herodes_und_Mariamne.pdf

Alle anderen Texte sind als Reclam- oder Taschenbücher verfügbar. Die Texte müssen im Seminar in Papierform vorliegen. In der ersten Sitzung am 9.10. findet eine Überprüfung der Textkenntnis statt, Teilnahme obligatorisch!

Als Analysehilfe empfehle ich Franziska Schößler: Einführung in die Dramenanalyse. Stuttgart, Weimar: Metzler 2012, 2. Aufl. 2017. Zum historisch-kulturellen Hintergrund Peter Gay: Die zarte Leidenschaft. Liebe im bürgerlichen Zeitalter. München: Beck 1987

(V) Ringvorlesung Kulturen der Aufklärung. Historische Grundlagen aktueller Probleme

Di. 10–12 Uhr im IZEA (Thomasius-Zimmer)

Module:
Literaturgeschichte 17.- Gegenwart (BA/LA),
Literaturgeschichte 17.-19. Jh. (BA/LA)
Kulturelle Diskurse (MA/LA)
Schlüsselthemen (MA/LA)
Einführungsmodul Kulturen der Aufklärung (MA KdA)

Die Aufklärung ist die Epoche des take off der europäischen Moderne. Ihrer Grundlegungswirkung, die sie in allen gesellschaftlichen Bereichen hatte, kann nur ein interdisziplinärer Zugang gerecht werden. Daher tragen zehn Fächer zu dieser Ringvorlesung bei (Germanistik, Anglistik, Romanistik, Allg. u. vergleich. Literaturwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Theologie, Religionswissenschaft, Musikwissenschaft). Das 18. Jahrhundert wird dabei besonders unter dem Blickwinkel der Transformation von Religiösem und Rationalem betrachtet, und zwar so, dass die historischen Problemlagen zugleich als Ausgangspunkte aktuell diskutierter Antworten erscheinen. Als Einführung aus germanistischer Perspektive empfehle ich Iwan-Michelangelo D'Aprile, Winfried Siebers: Das 18. Jahrhundert. Zeitalter der Aufklärung. Berlin: Akademie 2008. Eine grandiose Lektüre ist die neue große Epochendarstellung von Steffen Martus: Aufklärung. Das deutsche 18. Jahrhundert – ein Epochenbild. Berlin 2015

(S) Lektüreseminar im Einführungsmodul "Kulturen der Aufklärung"

Di. 12-14 Uhr, im IZEA (Thomasius-Zimmer)

Module:
Kulturelle Diskurse (MA)
Schlüsselthemen der Sprach- und Literaturwissenschaft (LA/MA)
Kulturen der Aufklärung (Einführungsmodul MA KdA)

Themen: ‚Kultur‘ – eine Erfindung der Aufklärung; Aufklärung als Lebensführung; Savoir vivre. Das Vorbild Frankreich; Gelehrsamkeit für die Gesellschaft; Neue Impulse zur religiösen Lebensführung; Die Entstehung der Marktgesellschaft; Beispiel Buchmarkt; Geschichte als Fortschritt; Die Entdeckung der Gefühle und der ‚neue Mensch‘ der Empfindsamkeit; Was ist Aufklärung? Weiterhin umstritten: Aktuelle Debatten um Aufklärung und Religions- oder Gesellschaftskritik.


(K) Forschungskolloquium: Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Di. 16-18 Uhr im IZEA (Thomasius-Zimmer)
Module:
Forschungskolloquium Literaturwissenschaft 17.-19. Jahrhundert (LA/MA)
Modul MA: Literatur und Ästhetik II (MA Kulturen der Aufklärung)

Wissenschaft lebt von neuen Entdeckungen, neuen Sichtweisen, auch neuen Akteuren. Was neu und interessant ist, wollen wir sowohl mit Blick auf aktuelle Tendenzen in der (Neueren deutschen Literatur-) Wissenschaft als auch mittels einiger Vorträge von Kolloquiums­teil­nehmern (und Gästen) über ihre laufenden Forschungs- oder Abschlussarbeiten diskutieren. Vorschläge für gemeinsame Lektüren sind willkommen. Studenten, die in nächster Zeit bei mir Examen machen möchten, ist die Teilnahme dringend empfohlen.

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