Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Dr. Jakob Christoph Heller
Germanistisches Institut

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Dr. Jakob Christoph Heller

Sprechzeiten

Sprechstunde im SoSe 2022 (Vorlesungszeit): montags, 10:00-11:00

Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit: 25.07., 08.08., 15.08., 12.09., 26.09., 03.10., jeweils 10:00-11:30

Bitte melden Sie sich vor dem gewünschten Sprechstundentermin mit kurzer Schilderung Ihres Anliegens per E-Mail an:

Forschungsschwerpunkte

  • Literatur der Frühen Neuzeit, der Aufklärung/Empfindsamkeit und der Romantik
  • Rhetorik, Poetik und Ästhetik
  • Wissensgeschichte (Anthropologie, Naturgeschichte, Theologie)
  • Literatur und bildende Künste
  • Literatur und Religion
  • Idyllik und Bukolik
  • Ecocriticism

aktuelle Forschungsprojekte →

Aktuelles

Konferenz, 21.04. bis 23.04.2022, IZEA Halle

Die Konferenz untersucht Figuren der Endlichkeit in der Europäischen Romantik. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass Figuren des Letzten – letzte Menschen (J.-B. Grainville: Le dernier homme (1805); M. Shelley: The Last Man (1826)), letzte Dinge (I. Kant: Das Ende aller Dinge (1794)) – in der Romantik ein spezifisches Endlichkeitsbewusstsein artikulieren. Die einsetzende romantische Reflexion der Endlichkeit, die sich synchron mit den zeitgenössischen Diskursen über die Begrenztheit von Ressourcen ausbildet, stellt dabei den Beginn einer genuin modernen Erfahrung dar.

Die Verzeitlichung wird um 1800, so die Grundthese, vor allem verhandelt und reflektiert an poetologischen und philosophischen Figuren der Endlichkeit, des Letzten und des Verbrauchbaren. Wenn die Konferenz etwa das Fragment, die Ruine oder die „Denkmäler der alten Zeiten“ (F. Schiller) als Figurationen einer Reflexion der Endlichkeit erneut in den Blick nimmt, dann schärft und ergänzt sie zugleich klassische Elemente der Epochenkonstruktion der Romantik, welche bislang vorwiegend mit Begriffen wie Entgrenzung, Potenzierung und Unendlichkeit
oder mit einem Fokus auf Gegenwart, Jetztzeit und Augenblick in Verbindung gebracht wurde.

Organisiert von J.C.H., Erik Martin (Frankfurt/Oder) und Sebastian Schönbeck (Bielefeld), ermöglicht durch die finanzielle Förderung der Fritz Thyssen Stiftung.

Zum Programm

Im Frühjahr 2022 erschien der von Nils Jablonski und Solvejg Nitzke herausgegebene Band Paradigmen des Idyllischen. Ökonomie - Ökologie - Artikulation - Gemeinschaft. Der Band ist ein Ergebnis der Arbeiten des DFG-Netzwerks Politiken der Idylle   . Zum Werk durfte ich einen Aufsatz über „Echo und Spracharbeit. Das Pegnesische Schäfergedicht im Kontext von Georg Philipp Harsdörffers Frauenzimmer Gesprächspielebeitragen.

Zur Verlagshomepage   

Ding und Bild in der europäischen Romantik. Hgg. von J.C.H., Erik Martin und Sebastian Schönbeck. Berlin, Boston: de Gruyter 2021.

Ding und Bild sind Schlüsselbegriffe der romantischen Poetik und Philosophie. Der Band untersucht das produktive Spannungsverhältnis beider Konzepte und ihre Vermischungen vor dem Hintergrund der historischen und systematischen Zusammenhänge der europäischen Romantik. Er versammelt Beiträge von Literatur-, Kultur- und Kunstwissenschaftler*innen und nimmt Bezüge zu anderen Wissensfeldern wie der Ökonomie, Philosophie, Physik oder Religion in den Blick.

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