Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Publikationen und Forschungstätigkeit

Monographien

Zu einer Semantik von unten. Medien-, material- und diskursphilologische Studien zu Schrift und Schreiben in der Zeit von 1770 bis 1834. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2018.

Fingierte Authentizität. Literarische Welt- und Selbstdarstellung im Werk des Fürsten Pückler-Muskau am Beispiel seines Südöstlichen Bildersaals. Hildesheim [u.a.]: Olms 2007.

Herausgebertätigkeit

Technologien des Glaubens. Schubkräfte zwischen technologischen Entwicklungen und religiösen Diskursen. Hrsg. von Sebastian Böhmer, Constanze Breuer, Thomas Müller-Bahlke und Klaus Tanner. Acta Historica Leopoldina Nr. 71. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2017.

Weimarer Klassik. Kultur des Sinnlichen. (Schiller-Museum, 16. März bis 10. Juni 2012, eine Ausstellung der Klassik Stiftung Weimar in Kooperation mit dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris) Ausstellungskatalog. Hrsg. von Sebastian Böhmer, Christiane Holm, Veronika Spinner und Thorsten Valk. München [u.a.]: Deutscher Kunstverlag 2012.

Pückler-Muskau, Hermann Ludwig Heinrich von: Die Rückkehr. 3 Bände. Mit einer Einleitung herausgegeben von Sebastian Böhmer. Hildesheim [u.a.]: Olms 2011. (Reprint der Ausgabe Berlin 1846-1848)

Tagungskonzeption und -organisation

Technologien des Glaubens. Schubkräfte zwischen technologischen Entwicklungen und religiösen Diskursen. 24.-26. September 2015 in den Franckeschen Stiftungen zu Halle. Tagung des Landesforschungsschwerpunkts Sachsen-Anhalt Aufklärung – Religion – Wissen in Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Leitung: Sebastian Böhmer, Constanze Breuer, Thomas Müller-Bahlke und Klaus Tanner.
Hier finden Sie den Tagungsbericht   .

Collecting Ideas – The Idea of Collecting. 16.-18. Mai 2013 im Deutschen Literaturarchiv Marbach.

Aufsätze

Vor der Erzählung. Schreiben als gewalttätige Praxis in Peter Weiss' Abschied von den Eltern. In: Peter Weiss 1916–2016. Experiment und Engagement heute. Hrsg. von Marco Castellari und Matteo Galli. (eingereicht; erscheint vorauss. 2019 in St. Ingbert: Röhrig Universitätsverlag)

Druckletterskulpturen. Wieland entdeckt den reinen Signifikanten. In: Literatur in der Medienkonkurrenz. Medientranspositionen 1800 – 1900 – 2000. Hrsg. von Volker C. Dörr und Rolf J. Goebel. Bielefeld: Aisthesis 2018, S. 17-33.

Einleitung (mit Constanze Breuer, Thomas Müller-Bahlke und Klaus Tanner). In: Technologien des Glaubens. Schubkräfte zwischen technologischen Entwicklungen und religiösen Diskursen. Hrsg. von Sebastian Böhmer, Constanze Breuer, Thomas Müller-Bahlke und Klaus Tanner. Acta Historica Leopoldina Nr. 71. Stuttgart: Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2017, S. 11-18. [pdf-Volltext   ]

Was bedeutet die Materialität der Literatur für die Literatur(-ausstellung)? Ein Versuch. In: Zwischen Materialität und Ereignis. Literaturvermittlung in Ausstellungen, Museen und Archiven. Hrsg. von Britta Hochkirchen und Elke Kollar. Bielefeld: transcript Verlag 2015, S. 87-102.

Das romantische Erfolgsrezept. Die Verbürgerlichung der Romantik in Herman Grimms Leben Michelangelo's. In: Herman Grimm (1828–1901) zwischen Nachmärz und Gründerzeit. (= Jahrbuch der Brüder Grimm-Gesellschaft. Band XVII-XVIII. 2007-2008. Hrsg. von Bernhard Lauer) Kassel 2015, S. 141-172.

Gefährdete Aufklärung. Licht und Schreiben in Georg Forsters Ansichten vom Niederrhein. In: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge XXIV. Heft 1/2014: Schwerpunkt: Reisen und Wissen, S. 25-35.

Maria Stuart als Drama der Schrift. In: Schillers Schreiben. Hrsg. von Silke Henke und Nikolas Immer. Weimar 2013, S. 41-54.

Goethe, schreibend, auf dem Brenner. Anmerkungen zu zwei Fassungen eines denkwürdigen Moments. In: Goethe-Jahrbuch. Hrsg. von Jochen Golz, Albert Meier und Edith Zehm. 129. Band (2012). Göttingen: Wallstein 2013, S. 13-20.

Die Leser von morgen. Typographie als Strategie der Leser-Konditionierung um 1800. In: TypoJournal. Ausgabe 4: Das Schriftschaffen im deutschsprachigen Raum. März 2013, S. 16-22.

Die Magie der Handschrift. Warum Goethe Autographe sammelte. In: Zeitschrift für Ideengeschichte. Heft V/4. 2011, S. 97-110.
[pdf-Volltext   ]

Einleitung. In: Pückler-Muskau, Hermann Ludwig Heinrich von: Die Rückkehr. 3 Bände. Hildesheim 2011. (Reprint der Ausgabe Berlin 1846-1848) Band 1, S. V-XX.

"Mit heiterer Neigung". Die klassische Haltung im Werk des Fürsten Pückler-Muskau. In: »... ein Kind meiner Zeit, ein ächtes, bin ich...«. Stand und Perspektiven der Forschung zu Fürst Pückler. Hrsg. von Christian Friedrich und Ulf Jacob. Berlin 2010, S. 195-203.

Die verweigerte Versöhnung. Das Konzept der fehlenden Ironie in Thomas Manns Fiorenza. In: Musil-Forum. Band 30 (2007/2008), S. 221-256.

Verschiedenes

Essay: Reiseschreibzeug »Souvenir«. In: Objekte in Buchform. Vom Reliquiar zur Laptoptasche. Hrsg. von Philippe Cordez und Julia Saviello. (angenommen; erscheint vorauss. 2019)

Lexikonartikel: Typographie. In: Der Neue Pauly. Supplemente Band 13: Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in Aufklärung und Klassizismus. Hrsg. von Joachim Jacob und Johannes Süßmann. Stuttgart: Metzler 2018, S. 959-966.

Lexikonartikel: Fuß, Fußspur. In: Metzler Lexikon literarischer Symbole. 2. Auflage. Hrsg. von Günter Butzer und Joachim Jacob. Stuttgart, Weimar: Metzler 2012, S. 139f.

Katalogartikel (18): Aus Goethes Autographensammlung; Autographenverzeichnisse; Besticktes Portefeuille; Briefe und Lithographien; Drei Briefe Schillers; Goethes bunte Briefe; Goethes orientalische Schreibübungen; Pappkuvert; Reiseschreibzeug; Schreiben; Schreibmaterialien; Schreibräume; Tagebuch und Chiffren-Brief; Tintenfass; Trauerränder; Typen-Streit; Vivatbänder; »Wallenstein«-Manuskripte. In: Weimarer Klassik. Kultur des Sinnlichen. Ausstellungskatalog. Hrsg. von Sebastian Böhmer, Christiane Holm, Veronika Spinner und Thorsten Valk. München [u.a.]: Deutscher Kunstverlag 2012.

Tagungsbericht über das 5. Symposium junger Goetheforscher am 3. Juni 2009 in Weimar. In: Goethe-Jahrbuch. Hrsg. von Werner Frick, Jochen Golz, Albert Meier und Edith Zehm. 126. Band (2009). Göttingen: Wallstein 2010, S. 424-427.

Rezensionen

Wer hat Angst vor einer Philosophie der Präsenz? Hans Ulrich Gumbrecht blickt zurück nach vorn. Rezension über: Gumbrecht, Hans Ulrich: Präsenz. Frankfurt am Main: Suhrkamp 2012. In: IASLonline [19.11.2012]

Reimann, Julia: Venedig ist ein poetisches Wunder. Eine Studie zur Rezeption der venezianischen Renaissancemaler Tizian, Tintoretto und Veronese in der deutschen Literatur. Marburg: Tectum Verlag 2010. In: arcadia. Band 46. Ausgabe 1 (2011), S. 221f.

Dichtung und Musik – Wie schreibt man über Musik? Rezension über: Valk, Thorsten: Literarische Musikästhetik. Eine Diskursgeschichte von 1800-1950. Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 2008. In: KulturPoetik. Band 10,1 (2010), S. 135-138.

Kein Burckhardt für Alle. Rezension über: Meyer, Kurt: Jacob Burckhardt. Ein Portrait. München: Wilhelm Fink 2009. In: IASLonline [18.09.2009]

Bunzel, Wolfgang u.a. (Hrsg.): Der nahe Spiegel. Vormärz und Aufklärung. Bielefeld: Aisthesis 2008. + Kortländer, Bernd und Siepe, Hans T. (Hrsg.): Übersetzen im Vormärz. Forum Vormärz Forschung, Jahrbuch 2007. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift, Band 59,2 (2009), S. 321-325.

Schweizer, Stefan: Anthropologie der Romantik. Körper, Seele und Geist. Anthropologische Gottes-, Welt- und Menschenbilder der wissenschaftlichen Romantik. Paderborn u. a.: Schöningh 2008. In: Zeitschrift für Germanistik. Neue Folge. Heft 2/2009, S. 431-433.

Riedl, Peter Philipp: Epochenbilder – Künstlertypologien. Beiträge zu Traditionsentwürfen in Literatur und Wissenschaft 1860 bis 1930. Frankfurt am Main: Klostermann 2005. In: Musil-Forum. Band 30 (2007/2008), S. 325-329.

Vorträge

„Der freieste Geist seines Jahrhunderts". Laurence Sterne (1713–1768) und die deutsche Literatur der Goethezeit. Gehalten am 20. September 2018 vor der Goethe-Gesellschaft Halle.

Epigonalität als Bedingung von Originalität. Die Aneignung der Renaissance in Hugo von Hofmannsthals frühen Dramen im Kontext ihrer Zeit. Gehalten am 1. November 2017 als abschließende Öffentliche Vorlesung des Habilitationsverfahrens an der Philosophischen Fakultät II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

„Meine fromme Sammlung". Wie und warum Goethe die Handschriften „bedeutender Männer" sammelte. Gehalten am 16. März 2017 vor der Goethe-Gesellschaft Halle.

Vor der Autobiographie. Schreiben als gewalttätige Praxis in Peter Weiss' Abschied von den Eltern. Gehalten am 24. November 2016 auf der Tagung Peter Weiss 1916–2016. Experiment und Engagement heute an der Università degli Studi di Ferrara/Italien.

Druckletterskulpturen. Christoph Martin Wieland entdeckt den „reinen Signifikanten". Gehalten am 17. Juni 2016 auf der Tagung Literatur in der Medienkonkurrenz. Medientranspositionen 1800 – 1900 – 2000 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Dichter diktieren nicht. Herrenschrift, nicht Schreibefaulheit, bei Goethe. Gehalten am 25. Januar 2016 im Rahmen der Vortragsreihe des Exzellenznetzwerks Aufklärung – Religion – Wissen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Arbeit am Erleben. Dichtung und Bericht im Werk des Fürsten Pückler-Muskau. Gehalten am 20. März 2014 vor der Goethe-Gesellschaft Halle.

Teutsche Lettern. Typographie und Nation um 1800. Gehalten am 12. Dezember 2013 im Rahmen der Vorlesungsreihe Klassik und Nation. Entstehung und Bestand eines Sinnstiftungskomplexes von Prof. Dr. Daniel Fulda an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Was bedeutet die Materialität der Literatur für die Literatur? Drei Ansätze. Gehalten am 15. November 2013 auf der Tagung Zwischen Materialität und Ereignis. Literatur vermitteln in Museen und Archiven der Klassik Stiftung Weimar.

Gier und Geiz. Der Fetisch Geld in der Kunst seit 1800. Gehalten am 25. Juli 2013 im Rahmen der Marbacher Sommerschule Literatur – Markt – Macht im DLA Marbach.

Schreiben ist Handeln. Die Politik des Schreibakts in Schillers Maria Stuart. Gehalten am 19. Juni 2013 im Rahmen der Vortragsreihe des Exzellenznetzwerks Aufklärung – Religion – Wissen. Historisierung und Subjektivierung – Zwei Aufklärungsverfahren und ihre Interdependenzen am Germanistischen Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Das Material macht den Autor. Goethe als Dichter und Schreiber. Gehalten am 13. Juni 2013 auf dem Symposium Wissen in materialen Textkulturen. Zum epistemischen Status von Geschriebenem in vergangenen und heutigen Gesellschaften (Jahrestagung des SFB 933: Materiale Textkulturen) im DLA Marbach.

Wozu lesen wir eigentlich noch? Gehalten am 6. Mai 2013 vor dem Lion's Club Stuttgart.

La culture de l'écriture. Gehalten am 5. April 2013 auf der Tagung Weimar, une histoire allemande des Louvre und des Deutschen Forums für Kunstgeschichte anlässlich der Ausstellung De l'Allemagne im Louvre in Paris.

„Sie hat unterschrieben". Maria Stuart als Drama der Schrift. Gehalten am 3. November 2012 bei den Schillertagen in Weimar.

Die Handschriften „bedeutender Männer". Ein unbekannter Sammlungsbestand Goethes. Gehalten am 15. Mai 2012 vor der Goethe-Gesellschaft Saalfeld.

Die Leser von morgen. Typographie als Strategie der Leser-Konditionierung um 1800. Gehalten am 30. November 2011 auf der Tagung Schusterfisch. Schrift in Bildung und Vermittlung der Bauhaus Universität Weimar.

Ausstellbar? Wie Goethe Handschriften sammelte und benutzte. Gehalten am 20. Juni 2011 beim Workshop Ästhetische Unikate im Rahmen des BMBF-Projekts wissen & museum: Archiv – Exponat – Evidenz im Literaturmuseum der Moderne in Marbach.

Goethe, schreibend, auf dem Brenner. Anmerkungen zu zwei Fassungen eines denkwürdigen Moments. Gehalten am 15. Juni 2011 auf dem 6. Symposium junger Goetheforscher in Weimar.

„Wo ich hin will? Überall und nirgends". Fürst Pückler-Muskau als Dichter von Reiseberichten. Gehalten am 12. Oktober 2010 im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums/Weimar.

„Mit heiterer Neigung". Fürst Pückler-Muskau als Erbe klassischer Reiseberichte. Gehalten am 7. November 2009 auf der Tagung »... ein Kind meiner Zeit, ein ächtes, bin ich...«. Stand und Perspektiven der Forschung zu Fürst Pückler der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloß Branitz.

Das romantische Erfolgsrezept. Die Verbürgerlichung der Romantik in Herman Grimms Leben Michelangelo's. Gehalten am 10. Oktober 2009 auf der Tagung der Brüder-Grimm-Gesellschaft Herman Grimm (1828–1901) zwischen Nachmärz und Gründerzeit.

Kuratorische Tätigkeiten

Die Jugend des Dichters der Jugend. Hesse-Kabinett Tübingen
(Aus­stellungseröffnung Mai 2013)

Weima­rer Klas­sik. Kultur des Sinnli­chen. Schillermuseum Weimar (Ausstellungseröffnung März 2012)

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