Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Sprechzeiten

Sprechzeit im SoSe 2018 vorlesungsfreie Zeit:

Mittwoch, 18. Juli, 15-18 Uhr
Dienstag, 21. August, 15-18 Uhr
Dienstag, 18. September, 15-18 Uhr

jeweils im GSZ, LuWu 2, 1. OG, Raum 1.07.

Veranstaltungen WiSe 2018/19

(S) Einführung in die Literaturwissenschaft: Ludwig Tieck (mo 12-14)

Mo 12-14, LuWu2, SR 16

Modul:

  • Einführung in die germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext. (Literaturwissenschaft)

max. 30 TeilnehmerInnen

Als „König der Romantik“ wurde Ludwig Tieck schon von den Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts tituliert. Einerseits galten seine Kunstmärchen als Gründungstexte der theoriegeleiteten Jenaer Frühromantik, andererseits aber blieb er immer auch der Unterhaltungsliteratur und einer breiten Leserschaft verbunden. Er war selbst ein passionierter Leser, der sich als Performer und Dramaturg, aber auch als Übersetzer und Editor pausenlos neue Texte erschloss.

Anhand des Dramas „Der gestiefelte Kater“, der Kunstmärchen aus dem „Phantasus“ und der Novelle „Des Lebens Überfluß“ sowie einiger ausgewählter Gedichte werden folgende Aspekte behandelt und diskutiert: Funktion und Reichweite von Epochenbegriffen (Romantik, Biedermeier/Vormärz, Realismus), gattungstheoretische Grundbegriffe (Märchenkomödie, Kunstmärchen), Themen, Stoffe und Motive (Wahnsinn, Blaubart, Spiel im Spiel) sowie literaturwissenschaftliche Methoden (hermeneutische, diskursanalytische und kulturwissenschaftliche Zugänge).

Teilnahmevoraussetzungen sind Lektüresicherheit und Übernahme eines Impulsreferates oder eines Ergebnisprotokolls (Studienleistung); das Seminar wird mit einer Hausarbeit abgeschlossen (Modulteilleistung). Lektüregrundlage, folglich anzuschaffen sind die oben genannten Texte von Tieck in den jeweiligen Reclam-Ausgaben, zudem B. Jeßing, R. Köhnen (Hrsg.): Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 4. überarb. und aktual. Aufl. 2017.


(S) Einführung in die Literaturwissenschaft: Ludwig Tieck (mo 16-18)

Mo 16-18 LuWu2, SR 22 A

Modul:

  • Einführung in die germanistische Sprach- und Literaturwissenschaft im europäischen Kontext. (Literaturwissenschaft)

max. 30 TeilnehmerInnen

Als „König der Romantik“ wurde Ludwig Tieck schon von den Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts tituliert. Einerseits galten seine Kunstmärchen als Gründungstexte der theoriegeleiteten Jenaer Frühromantik, andererseits aber blieb er immer auch der Unterhaltungsliteratur und einer breiten Leserschaft verbunden. Er war selbst ein passionierter Leser, der sich als Performer und Dramaturg, aber auch als Übersetzer und Editor pausenlos neue Texte erschloss.

Anhand des Dramas „Der gestiefelte Kater“, der Kunstmärchen aus dem „Phantasus“ und der Novelle „Des Lebens Überfluß“ sowie einiger ausgewählter Gedichte werden folgende Aspekte behandelt und diskutiert: Funktion und Reichweite von Epochenbegriffen (Romantik, Biedermeier/Vormärz, Realismus), gattungstheoretische Grundbegriffe (Märchenkomödie, Kunstmärchen), Themen, Stoffe und Motive (Wahnsinn, Blaubart, Spiel im Spiel) sowie literaturwissenschaftliche Methoden (hermeneutische, diskursanalytische und kulturwissenschaftliche Zugänge).

Teilnahmevoraussetzungen sind Lektüresicherheit und Übernahme eines Impulsreferates oder eines Ergebnisprotokolls (Studienleistung); das Seminar wird mit einer Hausarbeit abgeschlossen (Modulteilleistung). Lektüregrundlage, folglich anzuschaffen sind die oben genannten Texte von Tieck in den jeweiligen Reclam-Ausgaben, zudem B. Jeßing, R. Köhnen (Hrsg.): Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 4. überarb. und aktual. Aufl. 2017.


(S) Das Tagebuch – Poetik einer Gebrauchsform (di 16-18)

Di 16-18, LuWu2, SR 18

Module:

  • BA, LA: Themen, Stoffe, Motive
  • BA, LA: Literaturgeschichte 17.-19. Jh. (alte Ordnung)
  • BA, LA: Literaturgeschichte (neue Ordnung)
  • BA, LA: Literatur- und Gattungstheorie (neue Ordnung)
  • BA, LA: Literaturtheorie (alte Ordnung)
  • Master KdA: Literatur und Ästhetik II

max. 30 TeilnehmerInnen

In den Frankfurter Poetikvorlesungen der Jahrtausendwende wird das vermeintlich kunstlose Tagebuch zum Modell für Literatur schlechthin erklärt: Eva Demski sieht in der Aufzeichnung des Alltäglichen den Anfang allen Schreibens, Rainald Goetz generiert Literatur aus tageweise notiertem „Diskurs-Abfall“. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung und Diskussion einer Poetik des Tagebuchs. Dafür werden in einem historischen Querschnitt literaturnahe wie literaturferne Tagebücher untersucht, von den pietistischen Schreibkalendern über das Journal intime des 19. Jahrhunderts, den Zeitzeugen-Diarien des 20. Jahrhunderts bis hin zu den gegenwärtigen Vlogs. Jede Sitzung widmet sich einem anderen Tagebuch, das von einer Gruppe vorbereitet und in Auszügen diskutiert wird. Zur Auswahl stehen August Hermann Francke, Fürstin Louise von Anhalt-Dessau, Johann Caspar Lavater, Karl Philipp Moritz, Sophie von La Roche, Johann Wolfgang Goethe, Caroline von Wolzogen, Friedrich Hebbel, Arthur Schnitzler, Viktor Klemperer, Brigitte Reimann, Rainald Goetz sowie aktuelle Blogger. Eine Sitzung wird sich im Studienzentrum August Hermann Francke unter Anleitung von Dr. Britta Klosterberg mit pietistischen Originalen befassen.

Eine Modulleistung kann in Form einer Hausarbeit oder einer mündlichen Prüfung erbracht werden. Literatur zur Einführung: Arno Dusini, Tagebuch. Möglichkeiten einer Gattung. München 2005; Absolut privat?! Vom Tagebuch zum Weblog, Ausstellungskatalog Museen für Kommunikation, Heidelberg 2008. Philippe Lejeune, „Liebes Tagebuch!“: zur Theorie und Praxis des Journals, München 2014.



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