Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Lehrveranstaltungen Prof. Décultot

Sprechzeiten

SoSe 2022

Dienstags von 15-16 Uhr im IZEA, sowie nach Vereinbarung über E-Mail per Video-Sitzung.


Hinweise für Hausarbeiten


Richtlinien für Hausarbeiten  Prof  Decultot.pdf (291,6 KB)  vom 25.01.2016

SoSe 2022

(S) Pygmalion: ein antiker Mythos und seine modernen Variationen

Mo., 14 - 16 Uhr, Steintorcampus, EA, SR 7

• Modul: BA/LA: Lit.gesch. 17. Jh. - Gegenwart
Modul LA/MA: Literaturgeschichte

Modul LA/MA: Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul)
Modul: BA/LA: Themen, Stoffe, Motive
• Modul MA/LA Gym: Schlüsselthemen
Modul MA: Kulturelle Diskurse
Modul MA Kulturen der Aufklärung: Literatur und Ästhetik II

Modul MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
• Modul BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie

Der der griechischen Mythologie entlehnte und insbesondere von Ovid in den Metamorphosen erzählte Pygmalion-Mythos durchzieht die europäische  Literatur seit Beginn der Neuzeit. Er bezieht sich auf die Geschichte des Bildhauers Pygmalion, der sich in seine künstlerische Schöpfung Galatea verliebt, eine Statue, die dank Aphrodite, der Göttin der Liebe, zum Leben erweckt wird. Damit liefert die Figur des Pygmalion die Grundlage für die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Verhältnis von ‚Kunst‘ und ‚Wirklichkeit‘, ja nach der Möglichkeit überhaupt, zwischen ‚Kunst‘ und ‚Wirklichkeit‘ eine Trennungslinie zu ziehen. Ziel des Seminars ist es, am Beispiel von deutschen und europäischen literarischen Werken des 18.-20. Jahrhunderts (u.a. von Rousseau, Bodmer, Goethe, Schiller, Herder, Tieck, Eichendorff, Keller, Zola und Shaw) einige Facetten des Pygmalion-Mythos zu analysieren und damit einen Einblick in ein grundlegendes Motiv der europäischen Literaturgeschichte zu gewinnen. Das Lektüre-Programm mit herunterzuladenden Texten aus der Primär- und Sekundärliteratur ist über StudIP abrufbar.

(S) Was ist Literatur? Antworten aus dem 18. Jahrhundert

Di., 16 - 18 Uhr, IZEA, Thomasius-Zimmer

Modul: BA/LA: Lit.gesch. 17. Jh. - Gegenwart
Modul LA/MA: Literaturgeschichte
Modul LA/MA: Literaturgeschichte (Vertiefungsmodul)
Modul: BA/LA: Themen, Stoffe, Motive
Modul MA: Kulturelle Diskurse
Modul MA/LA Gym: Schlüsselthemen
Modul MA Kulturen der Aufklärung: Literatur und Ästhetik II
Modul MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
Modul BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie

Das 18. Jahrhundert ist das Laboratorium einiger Grundbegriffe unseres Literaturverständnisses. Zwischen der ‚Querelle der Anciens et des Modernes‘, die im Frankreich des ausgehenden 17. Jahrhunderts ausbricht und um 1700 ganz Europa erfasst, und den literarischen Debatten der Zeit um 1800 ist eine Reihe von Schlüsselbegriffen erarbeitet worden, die unser Denken über Literatur heute noch bestimmen. Dazu zählen Begriffe wie Originalität, Genie, Öffentlichkeit oder Autorschaft, sowie grundlegende Prozesse der Ausdifferenzierung zwischen dem ‚Literarischen‘ und seinen ‚Randgebieten‘ (Gelehrsamkeit, Literaturkritik, Publizistik, usw.). Ziel des Seminars ist es, am Beispiel von deutschen und europäischen Publikationen (u.a. von Lessing,  Du Bos, Sulzer, Blankenburg, Goethe, August Wilhelm Schlegel, Friedrich Schlegel und Jean Paul) die Diskussionen zu analysieren, die zur Konturierung dieser Begriffe und zum Emporkommen dieser Prozesse beigetragen haben. Das Lektüre-Programm mit herunterzuladenden Texten aus der Primär- und Sekundärliteratur ist über StudIP abrufbar.

Forschungskolloquium
Neuzeitliche Schriftkultur und europäischer Wissenstransfer – Forschungsarbeiten in der Diskussion

Di., 12 - 14 Uhr Uhr (IZEA, Thomasius-Zimmer)

Die Lehrveranstaltung fängt am 3.11. als Präsenzveranstaltung an.
Falls die sanitäre Situation es im Laufe des Semesters erfordern sollte, würde die Präsenz-Veranstaltung durch eine Video-Veranstaltung ersetzt werden.

• Modul MA Kulturen der Aufklärung: Literatur und Ästhetik II
• Modul MA DSL: Forsch.koll. Lit.wiss. 17.-19. Jh.
• Modul MA/LA Gym: Schlüsselthemen der Sprach- und Literaturwissenschaft

Das Forschungskolloquium verfolgt das Ziel, Studierende an die Forschung heranzuführen. Dies soll über zwei Wege erreicht werden. Einerseits werden in Entstehung begriffene Qualifizierungsarbeiten (BA/MA-Arbeiten, wissenschaftliche Hausarbeiten für das Staatsexamen, Promotions- und Habilitationsvorhaben) vorgestellt und diskutiert. Andererseits werden fortgeschrittene Wissenschaftler eingeladen, ihre Forschungsarbeiten und -projekte zu präsentieren. Das Forschungskolloquium versteht sich hiermit als ein Forum, an dem jüngere und erfahrene Forscher teilnehmen. Der thematische Schwerpunkt des Sommersemesters liegt in der Literaturgeschichte des 18.-20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Wissenstransfers, in den Lese- und Schreibpraktiken von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart sowie in methodischen Fragen.

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