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Germanistisches Institut
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Postanschrift:
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Philosophische Fakultät II
Germanistisches Institut
06099 Halle (Saale)
Lehrveranstaltungen Prof. Décultot
Sprechzeiten
- SoSe 2026
Bitte um Anmeldung per E-Mail.
elisabeth.decultot@germanistik.uni-halle.de
Hinweise für Hausarbeiten
Richtlinien für Hausarbeiten
Richtlinien Hausarbeiten Prof_ Decultot.pdf
(134,3 KB) vom 25.07.2023
WiSe 2026/27
VL „Grundlagen der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft“
Mo., 16-18
Ort: Steintorcampus, HS I, Adam-Kuckhoff-Str. 35
- Modul B.A./LA: Grundlagen der neueren deutschen Literaturwissenschaft
- Modul LAGr: Grundlagen der neueren deutschen Literaturwissenschaft
Was ist Literatur? Ziel der Vorlesung ist es, anhand von Beispielen aus der literarischen und literaturtheoretischen Tradition die Antworten zu analysieren, die in unterschiedlichen Epochen auf diese Frage gegeben wurden. Im Mittelpunkt der Vorlesung steht dabei eine breit angelegte Periode der Literaturgeschichte, die sich vom 17. bis zum 20. Jahrhundert erstreckt, mit einem Schwerpunkt im 18. und 19. Jahrhundert. In dieser Periode ist eine Reihe von Schlüsselbegriffen erarbeitet worden, die unser Denken über Literatur heute noch bestimmen. Dazu zählen Begriffe wie Originalität, Genie, Öffentlichkeit oder Autorschaft, sowie grundlegende Prozesse der Ausdifferenzierung zwischen dem ‚Literarischen‘ und seinen ‚Randgebieten‘ (Gelehrsamkeit, Literaturkritik, Publizistik, usw.).
Seminar: Laokoon. Antike Skulptur, moderner Streit: Mythos, Ästhetik und deutsche Literatur (1750-1900)
Di., 10-12 Uhr
Ort: Ludwig-Wucherer-Str. 2, SR 18
- BA/LA: Themen, Stoffe, Motive
- MA: Themen, Stoffe, Motive
- MA DSL: Literaturgeschichte
- MA DLK: Literaturgeschichte Vertiefungsmodul
- MA: Kulturelle Diskurse
- MA KdA: Literatur und Ästhetik II
- MA: Schlüsselthemen der Sprach und Literaturwissenschaft
- MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
- MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik (Vertiefung)
- BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (5 LP)
- BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. - bis Gegenwart (10 LP)
- BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (5 LP)
- BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie (10 LP)
- MA: Deutschsprachige Literatur: Literatur im Diskurs
- MA: Deutschsprachige Literatur im internationalen Kontext
- MA: Deutschsprachige Literatur: Imagination, Produktion, Poetik
Das Seminar widmet sich der berühmten Laokoon-Gruppe, einer antiken Skulptur, die 1506 in Rom wiederentdeckt wurde und seither als eines der einflussreichsten Kunstwerke der europäischen Kunstgeschichte gilt. Dargestellt ist der trojanische Priester Laokoon, der nach Vergils Aeneis von der Göttin Athena bestraft und zusammen mit seinen Söhnen von Schlangen getötet wird. Von der Wiederentdeckung an löste die Gruppe eine Fülle kunsttheoretischer Reflexionen, literarischer Beschreibungen sowie archäologischer Kontroversen aus, die bis weit ins 20. Jahrhundert reichen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Deutungen dieses Werks in der deutschen Literatur und Kunsttheorie des 18. und 19. Jahrhunderts. Behandelt werden u. a. Winckelmann, Lessing, Goethe, Friedrich und August Wilhelm Schlegel sowie Aloys Hirt. Neben der Analyse des antiken Mythos geht es vor allem um die Frage, wie an Laokoon zentrale Probleme von Mimesis, Affekt, Erhabenem und Grenzen der Künste verhandelt werden.
Forschungskolloquium „Neuzeitliche Schriftkultur und europäischer Wissenstransfer – Forschungsarbeiten in der Diskussion“
Di, 14:00-16:00
Ort: im IZEA (Thomasius-Zimmer)
- MA: Themen, Stoffe, Motive
- MA: Literaturgeschichte
- MA: Kulturelle Diskurse
- MA: Literatur und Ästhetik II
- MA: Schlüsselthemen der Sprach und Literaturwissenschaft
- MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
- MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik (Vertiefung)
- MA: Deutschsprachige Literatur: Literatur im Diskurs
- MA: Deutschsprachige Literatur im internationalen Kontext
- MA: Deutschsprachige Literatur: Imagination, Produktion, Poetik
- MA: Forschungskolloqium: Deutsche Sprache und Literatur
- MA: Forschungskolloquium Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt 17. bis 19. Jahrhundert
Das Forschungskolloquium verfolgt das Ziel, Studierende an die Forschung heranzuführen. Dies soll über zwei Wege erreicht werden. Einerseits werden in Entstehung begriffene Qualifizierungsarbeiten (BA/MA-Arbeiten, wissenschaftliche Hausarbeiten für das Staatsexamen, Promotions- und Habilitationsvorhaben) vorgestellt und diskutiert. Andererseits werden fortgeschrittene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen, ihre Forschungsarbeiten und -projekte zu präsentieren. Das Forschungskolloquium versteht sich hiermit als ein Forum, an dem jüngere und erfahrene Forscherinnen und Forscher teilnehmen. Der thematische Schwerpunkt liegt in der Literatur- und Kulturgeschichte des 18.-20. Jahrhunderts unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Wissenstransfers, in den Lese- und Schreibpraktiken von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart sowie in methodischen Fragen.



