Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Hinweise für Anmeldung von Seminaren.doc (21,5 KB)  vom 05.04.2012

Hinweise für Seminararbeiten
Hinweise für Seminararbeiten Halle.pdf (161,5 KB)  vom 18.12.2014

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Prof. Dr. Daniel Fulda
Germanistisches Institut

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Telefon: 0345 55-23594 Sekretariat
Telefax: 0345 55-27067

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06108 Halle (Saale)

Postanschrift:
Martin-Luther-Universität
Halle-Wittenberg
Philosophische Fakultät II
Germanistisches Institut
06099 Halle (Saale)

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Aktuelle Lehrveranstaltungen

Sprechzeiten

SoSe 2022:
Die Sprechstunde findet dienstags um 14.30 Uhr statt (aber nicht am 26.04) statt.

Jeweils am Steintorcampus, Ludwig-Wucherer-Str. 2, Raum 1.01, 1. Etage.

Lehrveranstaltungen für das SoSe 2022

(S) Orte der Literatur. Autoren aus/in Mitteldeutschland (mit Exkursionen)

Sem Orte der Literatur. Autoren aus/in Mitteldeutschland (mit Exkursionen)

Fr 10–12 Uhr in MEL HS E

BA/LA: Literaturgeschichte. [17. Jh. bis zur Gegenwart]
BA/LA: Literatur- und Gattungstheorie
LA Gym: Master Modul I
LA Gym: Master Modul II
MA/LA: Literaturgeschichte  + (Vertiefungsmodul)
MA/LA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik + Vertiefungsmodul
MA: Literaturtheorie, Poetologie und Ästhetik
MA KdA: Literatur und Ästhetik II

Das Kraftzentrum der deutschen Literatur liegt im 18. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Hier leben und schreiben die meisten wichtigen Autoren, sei es in der bürgerlichen Universitätsstadt Leipzig, in der Musenhofstadt Weimar oder in kleineren Orten wie Gleims Halberstadt. Das Seminar geht den Gründen für diese Kulmination literarischer Produktivität gerade in unserer Region nach und führt damit zugleich in eine Epoche enormen kulturellen Aufschwungs ein. In ganztägigen Exkursionen (jeweils freitags) wollen wir zwei solche ‚Orte der Literatur‘ bereisen: Halberstadt und Weimar. Die Teilnahme an den Exkursionen ist obligatorisch, die Anzahl der Seminarsitzungen in Halle entsprechend reduziert. Teilnahmescheine  können durch Übernahme eines Kurzreferats erworben werden, das möglichst ‚vor Ort‘ gehalten werden soll. Zur ersten Information vgl. Günter  Mühlpfordt: Mitteldeutsche Aufklärung. Eine Reformbewegung der Frühmoderne. (Zu Mitteldeutschlands Schlüsselrolle in der Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit). In: Zur Kultur- und Sozialgeschichte Sachsen-Anhalts. Hrsg. vom Landesheimatbund  Sachsen-Anhalt. Halle 1995, S. 50–72.

VL Klassiker. Was ist das und was kann man damit machen?

Mo 12–14 in LuWu HS IV

BA/LA.: Grundlagen der neueren deutschen Literaturwissenschaft
BA/LA: Literaturgeschichte 17. Jh. bis Gegenwart
MA/LA Gym: Kulturelle Diskurse
MA/LA Gym: Literaturgeschichte  + Vertiefungsmodul
MA/LA Gym: Schlüsselthemen
MA KdA: Literatur und Ästhetik II

Der Klassiker ist ursprünglich nicht mehr als der Autor, der in der  Schul-Klasse gelesen wird, vorbildlich in seiner Kunst, aber vielleicht  ein bisschen zu vertraut. Eine Blütezeit erlebte er, als sich  Nationalstolz darauf gründen ließ, in der eigenen Literatur Klassiker zu  haben, die es mit den großen Autoren der anderen europäischen  Literaturen und der Antike aufnehmen können. Auf Denkmalsockel stellt  man die Klassiker bei uns aber schon seit längerem nicht mehr (siehe das  eher liegende Heine-Denkmal auf dem hallischen Universitätsplatz).  Trotzdem ist die Kategorie des Klassikers nach wie vor wichtig für die  Anerkennung literarischer Autoren in der Gesellschaft. Es wird sogar  angewandt auf Phänomene, die mit Literatur und Kunst nichts zu tun haben  (Radrennen, Käse usw.). Wie es sich herausgebildet hat und wozu es  heute gebraucht wird, ist das Thema der Vorlesung.

(S)  Was ist Aufklärung? Entstehung und Verwendung eines bis heute umstrittenen Begriffs

Di. 12–14 Uhr in LuWu 2; SR 18

BA/ LA: Themen, Stoffe, Motive
MA/LA: Themen Stoffe Motive,
MA/LA: Kulturelle Diskurse,
MA/LA: Schlüsselthemen der Sprach- und Literaturwissenschaft
MA KdA: Einführungsmodul, Modul Wissen und Wissenstransfer

‚Aufklärung‘ ist ein sogenannter asymmetrischer Begriff, d.h. es gibt keinen gleichwertigen Gegenbegriff. Dem Anspruch oder gar der Aufforderung, die ihm innewohnt, kann man sich nicht leicht entziehen. Entsprechend beliebt ist der Begriff: Er wird häufig nicht neutral-deskriptiv gebraucht, sondern um das eigene Anliegen damit aufzuwerten. Das Seminar beschäftigt sich mit Beispielen aus ganz  unterschiedlichen Verwendungszusammenhängen und Epochen, aus einem  Spektrum von politischen Machtkämpfen bis zu wissenschaftlichen Debatten. Die Vorgehensweise im Seminar ist stark forschungsorientiert. D.h. es wird viel mit noch unausgewertetem und z.T. nicht veröffentlichtem Quellenmaterial gearbeitet. Das Material stelle ich zur Verfügung oder nenne vielversprechende Quellenreservoire (u.a. Datenbanken); die Auswertung erfolgt teils durch Referate, teils durch die gemeinsame Arbeit im Seminar. Ein detaillierter Seminarplan ist in Stud.IP verfügbar und hängt aus.

Forschungskolloquium Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Mo. 16–18 Uhr in LuWu2, SR 19

Master: Forschungskolloquium Literaturwissenschaft 17.-19. Jahrhundert

Wissenschaft lebt von neuen Entdeckungen, neuen Sichtweisen, auch neuen Akteuren. Was neu und interessant ist, wollen wir sowohl mit Blick auf aktuelle Tendenzen in der (Neueren deutschen Literatur-) Wissenschaft als auch mittels einiger Vorträge von Kolloquiums¬teil¬nehmern (und  Gästen) über ihre laufenden Forschungs- oder Abschlussarbeiten diskutieren. Vorschläge für gemeinsame Lektüren sind willkommen. Dringend empfohlen ist die Teilnahme denjenigen, die in nächster Zeit  bei mir Examen (BA/MA/LA) machen möchten.


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